Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Physik | Deutsch

Die Wirklichkeit der Welle - Zeit Nr. 49 S. 44, Zeit online

Noch immer wird um die Interpretation der Quantentheorie gerungen. Ein neuer Aufsatz heizt die Diskussion an, ob die Natur wirklich per se "unscharf" ist (Heisenberg) oder ob es eine "tiefer liegende" Realität gibt, eine These, die bereits David Bohm vertreten hat, den der kurze Artikel aber leider nicht erwähnt. Auf jeden Fall eine spannende Frage! - al

Erstellt von al | | Philosophie | Physik | Deutsch

Können gute Wissenschaftler religiös sein? - zeit.de

Gott hat in der Naturwissenschaft keinen Platz - dennoch sind viele Forscher gläubig. Kann das gut gehen, fragt die ZEIT. Darüber diskutieren ein Physiker (Gerhard Börner) und ein Philosoph (Bernulf Kanitschneider). Der Physiker meint: ob man alles, was ist, auf physikalische Größen und Prozesse reduzieren will oder den Sinn im Wirken des Schöpfers, der die Welt im Innersten zusammenhält, sieht, bleibt Glaubenssache. Der Philosoph dagegen meint, ein konsequenter Wissenschaftler kann nur gläubig sein, wenn er den dogmatischen Gehalt des Theismus - anders als die Kirche - als Bild oder Gleichnis betrachtet. Bleibt zu sagen, dass des Philosophen Bild der Theologie nicht unbedingt adäquat ist. - al

Erstellt von al | | Kosmologie | Physik | Deutsch

Mehr, als das Auge sehen kann - ZEIT Nr. 41

Der Artikel von Ulrich Schnabel berichtet über den Physiknobelpreis, der die Entdecker der "dunklen Energie" im Kosmos ehrt. Ihre Forschung zeigt: Über den größten Teil des Universums weiß die Wissenschaft so gut wie nichts. So wurde die mysteriöse Treibkraft des Universums »dunkle Energie« getauft, in Anlehnung an die »dunkle Materie«, die schon länger in den astronomischen Gleichungen auftauchte. Sowohl dunkle Materie als auch Energie offenbaren sich nur über ihre Wirkungen. Berechnungen zeigen inzwischen, dass die dunkle Energie rund 70 Prozent der Energiedichte des Alls ausmacht; weitere 25 Prozent gehen auf das Konto der sogenannten dunklen Materie. Damit stehen die Astrophysiker vor dem kuriosen Phänomen, dass die uns bekannten chemischen Elemente nur etwa 5 Prozent des Universums ausmachen. - al