Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von pts | | Evolution | Psychologie | Evolutionspsychologie | Englisch

Chimpanzee Anger Research Shows Humans Aren't Only Primates To Have Temper Tantrums - Huffingtonpost

Menschen werde in ihren Entscheidungen von Emotionen beeinflusst. Sie antizipieren dabei auch ihre zukünftige emotionale Reaktion auf die möglichen Resultate ihrer Entscheidungen. Das Beispiel der Autorin: Menschen, die für gewöhnlich großes Bedauern empfinden, wenn sie im Glücksspiel verlieren, spielen seltener Glücksspiele als solche, die den Verlust als weniger schmerzlich empfinden. Psychologen haben nun gezeigt, dass dieses „emotional decisionmaking“ wohl schon bei den gemeinsamen Vorfahren von Schimpansen, Bonobos und dem Menschen aufgetreten ist, denn die Affen zeigten im Experiment sowohl emotionales Verhalten während sie auf das Resultat einer Entscheidung warteten als auch wenn das Resultat nicht ihren Erwartungen entsprach. Schimpansen erwiesen sich als risikobereiter als Bonobos, die wiederum stärker emotional auf Misserfolg risikoreichen Verhaltens reagierten. Beides könnte nach Annahme der Forscher eine Anpassung an die jeweiligen Lebensbedingungen sein - pts

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Evolution : Was Religion mit Intelligenz zu tun hat - Welt online

Psychologische Experimente hätten gezeigt, erläutert die Autorin, dass die Religiosität des heutigen Menschen ähnlich wie Musikalität zu 40 bis 60 Prozent genetisch bedingt sei. Die Anlage zur Religiosität sei evolutionär erfolgreich gewesen, weil Religiosität auf individueller Ebene helfe, mit den Tiefen des Lebens fertig zu werden und auf kollektiver Ebene größere Kooperativität fördere. Dies habe religiösen Menschen einen größeren Fortpflanzungserfolg beschert. Die für die Religiosität verantwortlichen Gehirnfunktionen seien im Stirnhirn zu finden, in genau den Bereichen, die in der Evolution angewachsen und die auch für die intelligenten Leistungen des Menschen verantwortlich seien. Diese Gehirnfunktionen macht der Autor auch für die Entstehung von Aberglauben verantwortlich. Je unberechenbarer die Welt sei, desto mehr versuche das Gehirn, in zufälligen Ereignissen eine Regelhaftigkeit und somit einen Sinn zu erkennen - pts