Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von pts | | Deutsch | Anthropologie | Evolution

Unser bislang ältester bekannter Urahn entdeckt - Süddeutsche

In Zentralchina haben Paläoanthropologen ein Fossil gefunden, dass sie für das älteste Fossil eines Primaten halten. Das Wesen sei tagaktiv, Insektenfresser, nur sieben Zentimeter groß und nur 30 Gramm schwer gewesen. Der Fund ist möglicherweise geeignet, Aufschluss über die evolutionären Wurzeln des Menschen zu geben. Die Forscher versuchen offenbar mit Hilfe von Fossilien einen Stammbaum zu rekonstruieren, der die evolutionären Beziehungen zwischen den höheren Primaten und ihrer Verwandtschaft wiedergibt. Der Paläoanthropologe Jens Franzen zweifelt jedoch die Kriterien an, nach denen die Forscher unter den vielen möglichen Stammbäumen einen als den wahrscheinlichsten auswählen: der einfachste Stammbaum sei nicht zwangsläufig der richtige. Seiner Ansicht nach gebe es bisher keinen gesicherten Stammbaum der ersten Primaten - pts

Erstellt von pts | | Evolution | Psychologie | Evolutionspsychologie | Englisch

Chimpanzee Anger Research Shows Humans Aren't Only Primates To Have Temper Tantrums - Huffingtonpost

Menschen werde in ihren Entscheidungen von Emotionen beeinflusst. Sie antizipieren dabei auch ihre zukünftige emotionale Reaktion auf die möglichen Resultate ihrer Entscheidungen. Das Beispiel der Autorin: Menschen, die für gewöhnlich großes Bedauern empfinden, wenn sie im Glücksspiel verlieren, spielen seltener Glücksspiele als solche, die den Verlust als weniger schmerzlich empfinden. Psychologen haben nun gezeigt, dass dieses „emotional decisionmaking“ wohl schon bei den gemeinsamen Vorfahren von Schimpansen, Bonobos und dem Menschen aufgetreten ist, denn die Affen zeigten im Experiment sowohl emotionales Verhalten während sie auf das Resultat einer Entscheidung warteten als auch wenn das Resultat nicht ihren Erwartungen entsprach. Schimpansen erwiesen sich als risikobereiter als Bonobos, die wiederum stärker emotional auf Misserfolg risikoreichen Verhaltens reagierten. Beides könnte nach Annahme der Forscher eine Anpassung an die jeweiligen Lebensbedingungen sein - pts

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US-Schule: Als Dinosaurier und Menschen zusammen lebten - Süddeutsche

Eine glatte Eins bekam eine US-Schülerin in einem Test über Dinosaurier. Bei deutschen Lehrern hätte sie wohl schlechter abgeschnitten.