Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Englisch | Evolution

Where Did All the Flowers Come From? - New York Times

Auf die Evolution der Blütenpflanzen, mit denen Darwin so vertraut, deren Entwicklung ihm aber ein "schreckliches Rätsel" war, werfen nicht nur paläontologische, sondern vor allem aktuelle genetische Erkenntnisse neues Licht. So zeigt sich, dass sich die großartige Vielfalt der Blumen in vielfacher Hinsicht wie Augen und Extremitäten entwickelt hat: durch Wiederverwendung alter Gene für neue Aufgaben. "Die Natur erfindet Dinge nicht aus dem Nichts, sondern schafft Neues auf sehr einfache Weise", wird Dr. Friedmann, der an der Universität von Colorado diese Entwicklungen analysiert hat, zitiert - hhp

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Richard Dawkins: the truth dogs reveal about evolution - Times Online

Ein zweiter Auszug aus Dawkins' neuem Buch vermittelt Evolutionsmechanismen anschaulich über die Entwicklung der Hunde. Wussten Sie z.B., dass der Hund längst über die natürliche Selektion domestiziert war, als die menschliche Zucht ansetzte? Oder, dass man an der Fuchs-Zucht evolutive Nebeneffekte studieren kann? Ein informativer Artikel, allerdings mit gewagtem Schluss. Dawkins lädt den Leser ein, die Entstehungszeit der unterschiedlichsten Hunderassen in die Vergangenheit zu extrapolieren, und schließt: "Es wird ziemlich einfach zu akzeptieren, dass die Evolution den Wandel bewerkstelligen konnte, der nötig war, um einen Fisch in einen Menschen zu transformieren". Diese scheinbar so plausible Extrapolation überspielt, dass es nicht nur um quantitative Veränderungen geht (wie vom Wolf zum domestizierten Hund), sondern um qualitative Bauplanänderungen (vom Fisch zum Menchen) - hhp

Erstellt von hhp | | Templeton Foundation | Englisch | Gottesbild | Intelligent Design | Evolution

On Reducing Irreducible Complexity, Part I - Science and the Sacred

Der Biologieprofessor Darrel Falk, Co-Präsident der von Templeton geförderten "BioLogos Foundation", blickt zurück in die Geschichte der Intelligent-Design-Bewegung: Als Stephen Jay Gould die Alleinherrschaft der natürlichen Selektion hinterfragte und (der Agnostiker) Michael Denton der Evolutionstheorie eine komplette Überholung empfahl, knüpft Michael Behe an den Unerklärtheiten an und deklariert sie zu grundsätzichen Unerklärbarkeiten - es sei denn, man führe einen intelligenten Designer ein. Diesen Schritt hält der Autor für mehr als tollkühn: "Die Geschichte der Wissenschaft hat wiederholt gezeigt, dass man nicht einfach ein wissenschaftliches Problem als Sackgasse deklarieren kann, wenn ein Forschungsfeld gerade zu seiner Blüte gelangt ist". Gott in wissenschaftlich Unbekanntes einzusetzen, verrate ein magisches Gottesbild und den Wunsch nach einem Beweis. Wissenschaft kenne wunderbare Hinweise auf Gott; Hinweise und Beweise seien jedoch sehr unterschiedliche Dinge - hhp