Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Anthropologie

Evolution des Menschen: Schon Frühmenschen-Babys waren proper -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Der Nachteil eines proportional höheren Geburtsgewicht beim Menschen muss durch soziale Unterstützung ausgeglichen werden. Dies gelte auch schon für den Australopitecinen ("Lucy"), 2,5 Mio. Jahre früher als bisher angenommen - hhp

Erstellt von hhp | | Altruismus | Deutsch | Anthropologie

Gruppen-Beziehungen: Warum der Feind meines Feindes mein Freund ist -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Eine Forschergruppe hat Beziehungen in größeren Netzwerken mit einer Differenzialgleichung zu beschreiben und deren Entwicklung zu prognostizieren versucht. Die nicht-trivialen Ergebnisse: Nach einer Zeit sind entweder alle befreundet oder in zwei Gruppen aufgeteit, die verfeindet, aber intern befreundet sind. Die anfängliche Verteilung sei für das Endergebnis entscheidend. An dokumentierten Freund-Feind-Entwicklungen hat das theoretische Modell bereits seinen Praxistest bestanden. Für die sozialen Netzwerke im Internet wären zuverlässige Prognosen von großem Interesse - hhp

Erstellt von hhp | | Dawkins | Englisch | Umfrage | Atheismus | Anthropologie

Atheists a dying breed as nature 'favours faithful' - Richard Dawkins Foundation - News

Schock für Atheisten? Gläubige haben mehr Nachwuchs (2,5) als Atheisten, deren Reproduktionsrate (1,7) nicht einmal zum Selbsterhalt ausreiche. Dies ist die Essenz einer über 82 Ländern erhobenen Studie. Der hier vorliegende Auszug von J. Leake aus der Sunday Times berichtet knapp von dieser Studie und zitiert Michael Blume: "Es ist eine große Ironie, aber die Evolution scheint Atheisten zu benachteiligen und Gläubige zu bevorzugen". Blume stehe damit in direktem Widerspruch zu Dawkins, für den Religion ein mit hohen Kosten verbundenes Virus darstellt. Dawkins kommentierte den vorliegenden Artikel knapp: "Das ganze Argument beruht auf der unausgesprochenen Annahme, dass Kinder automatisch den Glauben ihrer Eltern übernehmen. Lasst uns hoffen ... dass dieser Automatismus unterbrochen werden kann" - hhp