Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Inflation | Deutsch | Schöpfung | Kreationismus | Kosmologie | Astronomie

Hat sich das Universum blitzartig ausgedehnt? idea

Die einen feiern, die anderen zweifeln! Die kosmologischen Neuentdeckungen machen den Urknall für einige "evangelikale Wissenschaftler" nicht sympathischer. Sie halten Urknall und Evolutionstheorie, die seltsamerweise in den gleichen Topf geworfen wird, mit Schöpfung unvereinbar: "Da stehen sich zwei Weltanschauungen völlig konträr gegenüber", meint Kreationist Werner Gitt. Auch Reinhard Junker hält "Schöpfung für wahrscheinlicher ... als einen Urknall". Evangelische wie katholische Mainstream-Theologie kennt ein solches entweder-oder nicht, sondern hält beides für gut vereinbar. - hhp

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Goldgrube im All - Süddeutsche

Auch deutsche Zeitungen weisen in meist kleinen Beiträgen auf die neu entdeckten Exoplaneten hin (vgl. Beitrag des Guardian). Der ausführlichere Artikel der Süddeutschen spricht von den neu ausgewerteten Daten des Weltraumteleskops Kepler in den Worten der Nasa von einer "Goldgrube der Welten". Die neue Analysemethode erschließe nun auch Systeme mit mehreren Planeten. Der Artikel schließt interessanterweise mit Links auf die vorveröffentlichten Original-Forschungsarbeiten der Nasa. - hhp

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Nasa finds 715 new planets - the guardian

Die Zahl der Exoplaneten konnte dank einer neuen Analysemethode auf einen Schlag nahezu verdoppelt werden. Die 715 Neuentdeckungen enthalten auch 4 Planeten, die 2,5 mal so groß sind wie die Erde und sich wie diese in einem Abstand zu ihrem Mutterstern bewegen, der flüssiges Oberflächenwasser als Voraussetzung für Leben erlaube. Dies zeige, dass Planeten solcher Größenordnung in der Galaxie weit verbreitet sind. Die Entdeckungen gehen noch auf das inzwischen ausgefallene Raumteleskop Kepler zurück. Die Nasa entwickelt zusammen mit anderen ein Nachfolgeteleskop, um die Suche nach Planeten in habitablen Zonen fortzusetzen. - hhp