Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Die Gottesbedrohung aus dem All - P.M. Magazin

Der von Philipp Saller verfasste Beitrag und das Editorial des Chefredakteurs Hans-Hermann Sprado prophezeien den Religionen im Falle einer Begegnung der dritten Art nicht gerade eine rosige Zukunft. Das Bedrohungsszenario gewinnt seine Plausibilität allerdings allein durch geschickte Verdrehung von Umfrageergebnissen. Das Ergebnis spiegelt nämlich weder bei gläubigen Laien noch bei theologischer Elite „Besorgnis wider“, wie P.M. es gerne hätte, sondern weitestgehende Gelassenheit - hhp

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Teilchenphysik - Auf der Suche nach Super-Susy - Zeit online

Anders als die rationale Wissenschaft sei der Glaube an Gott wie der irrationale Glaube an Feen - wollte uns Richard Dawkins seinerzeit im "Gotteswahn" weismachen. Jetzt jedoch haben die Feen auch Einzug in die Physik gehalten. In den Teilchenbeschleunigern suche man händeringend nach "Kobold Higgs" und "Fee Susy", um das Theoriegebäude der Physik zu vervollständigen, zu bestätigen oder auch zu revolutionieren. Susy, die Supersymmetrie, würde einige Lücken im physikalischen Weltmodell schließen. Hierbei die Metapher der Feen zu bemühen, spricht für eine gewisse Kritik des Autors, der übrigens selbst Physiker ist, an der Methode der Teilchenphysiker: "Wenn man nicht weiterweiß, erfindet man einfach ein neues Elementarteilchen". So viel Willkür in der Physik wollten dann doch einige Kommentatoren nicht wahrheben und sprachen von "ätzendem Humor" und "Spott". Auch Dawkins dürfte die Nestbeschmutzung der feenfreien Zone Naturwissenschaft ärgern! - hhp

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Die Weltmaschine kommt auf Touren - Bild der Wissenschaft online

Anders als der jüngst besprochene Zeit-Artikel über "Susy" wertet Rüdiger Vaas die Experimente am Large Hadron Collider (LHC) des CERN als "exzellente Leistungen", auch wenn Sensationen zunächst ausbleiben. 2012 allerdings könne allerdings als "Higgs-Jahr" in die Geschichte eingehen, sofern in diesem Jahr in einem "Experimentum crucis" seine Existenz erwiesen oder auch widerlegt werden dürfte. Existiert es, bestätigte es das sog. Standardmodell der Elementarteilchen, an dem seit 40 Jahren theoretisch und nach und nach auch experimentell bestätigend gearbeitet wird. Existiert es nicht, "käme das Standardmodell in ernste Schwierigkeiten". Vaas' steile These: Ein Scheitern wäre "sogar die spannendere Alternative", denn dann hätte man "endlich wieder etwas Unerwartetes entdeckt" - hhp