Einsteins Religion

Leitartikel von Markus Mühling

Beispiele der wechselseitigen Beeinflussung von religiösen und naturwissenschaftlichen Inhalten

Albert Einstein (1879–1955) hat mit seiner speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie die Welt verändert. Bekannt ist auch, dass er sich als religiöser Mensch verstand. Und Einstein ist – wie kein zweiter Wissenschaftler – auch zu einer Art Star der Popularkultur des 20. Jh. geworden, und das schon zu seinen Lebzeiten. Angesichts dieser Lage ist es nicht leicht, ein Urteil zu finden, wie sich Naturwissenschaft und Religion bei Einstein wechselseitig befruchtet haben. Noch Ende des 20. Jh. herrschten hier Vorurteile …

Es verwundert insofern nicht, dass bis Ende des 20. Jh. ein Vorurteil hinsichtlich dieses Verhältnisses herrschte. Man meinte, Einstein sei Spinozist gewesen und das pantheistische Wirklichkeitsverständnis Baruch de Spinozas (†1677) habe Einsteins wissenschaftliche Arbeit geleitet (1).  Unterstützt wurde diese Ansicht von Äußerungen Einsteins, die von einer Hochachtung Spinozas berichten, von Gedichten Einsteins auf Spinoza, und von Aussagen von Jugendfreunden, man habe zwischen 1903–1905 u.a. auch Spinoza gelesen. Dennoch handelt es sich dabei um ein Vorurteil, das nur entstehen konnte, weil man Einsteins Äußerungen zeitlos aufnahm, ohne zu beachten, wann sie entstanden.
Einsteins Spezielle Relativitätstheorie (SRT) stammt von 1905; aus demselben Jahr stammt seine Arbeit zur Lichtquantenhypothese, die ihm später den Nobelpreis einbrachte. Spätestens 1917 war auch die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) abgeschlossen. Einsteins bekannte Skepsis gegenüber der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie, die Einstein gegenüber Max Born (†1970) mit dem vielleicht bekanntesten, nicht ganz wörtlichen Einsteindiktum, „Der Alte würfelt nicht“ (2), ausdrückte, beruht auf Einsichten Einsteins von 1909, obwohl dieses Zitat weder den Kern seiner wissenschaftlichen Kritik trifft, noch direkt mit seinen religiösen Überzeugungen in Beziehung steht. Seit der Zeit nach 1917 bis zu seinem Tod war Einstein vor allem mit einer allgemeinen Feldtheorie beschäftigt, die er als Erweiterung und Vervollständigung der ART betrachtete – eine Arbeit, die aber nicht mehr erfolgreich war. All diese Arbeit war nicht von Spinoza beeinflusst. Denn Einstein schreibt in einem Brief an seine zweite Frau, der von 1915 oder 1917  stammt: „Ich habe hier [Heilbronn] fast die ganze Ethik von Spinoza durchgelesen, vieles mit grosser Bewunderung. Kraft hat sehr Recht gehabt, mich auf dieses tiefe Werk aufmerksam zu machen. Ich glaube, es wird eine nachhaltige Wirkung auf mich ausüben.“(3)  Dieser Brief dokumentiert eindeutig eine Erstbekanntschaft mit Spinozas Werk. Die Erinnerungen des Jugendfreundes hingegen stammen aus der Zeit nach Einsteins Tod. Es ist anzunehmen, dass dieser seine späteren intensiven Diskussionen mit Einstein über Spinoza – sich fälschlich erinnernd – zurückdatierte (4).  Alle Äußerungen Einsteins, die Bekanntschaft mit Spinoza erkennen lassen, stammen aus der Zeit nach diesem Brief. Da also Einsteins wissenschaftliche Leistungen zu dieser Zeit im Wesentlichen abgeschlossen waren, können sie nicht von Spinoza beeinflusst sein.

Dennoch ist Einsteins wissenschaftliche Arbeit ohne seine religiösen Überzeugungen nicht denkbar – und umgekehrt. Um das sehen zu können, sollen die 5 wichtigsten inhaltlichen Kennzeichen seines religiösen Wirklichkeitsverständnisses genannt werden.

1. Die Welt ist der Vernunft des Menschen offenbar

"Ihre Abneigung gegen den Gebrauch des Wortes ‚Religion‘ [… ]  kann ich wohl begreifen. Ich habe keinen besseren Ausdruck als den Ausdruck ‚religiös‘ für dieses Vertrauen in die vernünftige und der menschlichen Vernunft wenigstens einigermassen zugängliche Beschaffenheit der Realität. Wo dieses Gefühl fehlt, da artet Wissenschaft in geistlose Empirie aus. Es schert mich einen Teufel, wenn die Pfaffen daraus Kapital schlagen. Dagegen ist ohnehin kein Kraut gewachsen." (5)
Die Auffassung Einstein hinsichtlich der prinzipiellen Erschlossenheit der Welt für die Erkenntnis des Menschen begleitet Einstein seit seiner Jugend. Er fand sie mannigfach in den „Naturwissenschaftlichen Volksbüchern“ des jüdischen Publizisten Aaron Bernstein (†1884), die Einstein bereits als Jugendlicher verschlang. Diese Einsicht begleitete Einstein Zeit seines Lebens; er findet diese Einsicht sofort in seiner wissenschaftlichen Arbeit bestätigt.

2. Medium des Offenbarseins ist das religiöse Genie

„Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet, welche keine Dogmen kennt und keinen Gott kennt, der nach dem Bilde des Menschen gedacht wäre. […] Welch ein tiefer Glaube an die Vernunft des Weltenlaufes und welche Sehnsucht nach dem Begreifen [[wenn auch nur]] eines Abglanzes der in dieser Welt geoffenbarten Vernunft musste in Kepler und Newton lebendig sein […]. Nur wer sein Leben ähnlichen Zielen hingegeben hat, hat eine lebendige Vorstellung davon, was diese Menschen beseelt und ihre [[ihnen die]] Kraft gegeben hat, […] dem Ziele treu zu bleiben.“ (6)
Es mag überraschen, hier Johannes Kepler (†1630) und Isaac Newton (†1726) als religiöse Genies genannt zu bekommen. Und letztlich rechnet sich Einstein selbst zu diesen religiösen Genies. In Einsteins Wirklichkeitsverständnis verfestigt sich tatsächlich die Überzeugung, dass die Erschlossenheit der Welt nicht für alle zugänglich ist, sondern nur für das Genie. Dieses zeichnet sich durch Opferbereitschaft auch des persönlichen Lebens für die Sache der Wissenschaft aus. Einstein hat mit dem Geniegedanken 1903 durch die Lektüre Schopenhauers (†1860), die ihn nachhaltig bestimmte, Bekanntschaft gemacht. Der Geniegedanke taucht aber nicht sofort nach 1903 in Äußerungen Einsteins auf; dies geschieht erst in den 1910er Jahren. Es bedurfte erst der wissenschaftlichen Erfolge Einsteins, seinem jahrzehntelangen Beharren auf demselben Ansatz seines Forschungsinteresses und der Erfahrung des Scheiterns seines persönlichen Lebens, um dieses Element in seine religiösen Überzeugungen aufnehmen zu können.

3. Der Wille des Menschen ist unfrei

"Ich glaube nicht an die Freiheit des Willens. Schopenhauer’s Wort: Der Mensch kann wohl tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will – begleitet mich in allen Lebenslagen und versöhnt mich mit den Handlungen der Menschen, auch wenn sie mir recht schmerzlich sind. Diese Erkenntnis von der Unfreiheit des Willens schützt mich davor, mich selbst und die Mitmenschen als handelnde und urteilende Individuen allzu ernst zu nehmen und den guten Humor zu verlieren." (7)

Eng verbunden mit dem Geniegedanken ist der Gedanke der Willensunfreiheit des Menschen. Auch ihn fand Einstein bei Schopenhauer ausgesprochen. Auch dieser Gedanke findet nicht sofort Aufnahme in Einsteins religiöse Überzeugungen, sondern erscheint etwa zeitgleich mit dem Geniegedanken. Beide stützen sich gegenseitig: Weil des Menschen Wille fundamental unfrei und bestimmt ist, kann er nicht über das Offenbarsein verfügen. Kein Willensakt befähigt dazu, ein entsprechendes Genie zu werden.

4. Alles, was es gibt, muss raumzeitlich eindeutig lokalisiert sein.

„Wesentlich für diese Einordnung der in der Physik eingeführten Dinge erscheint ferner, dass zu einer bestimmten Zeit diese Dinge [[eine voneinander]] unabhängige Existenz beanspruchen, soweit diese Dinge ‚in verschiedenen Teilen des Raumes liegen’. Ohne die Annahme einer solchen Unabhängigkeit der Existenz (des ‚So-Seins’) der räumlich distanten Dinge voneinander […], wäre physikalisches Denken in dem uns geläufigen Sinne nicht möglich.“(8)

Einstein spricht hier den Gedanken der sog. raumzeitlichen Individuation aus. Dieser Gedanke war es primär, der ihn seit den 1920er Jahren die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie kritisieren ließ, nicht aber deren vermeintlicher Indeterminismus und deren wahrscheinlichkeitstheoretische Deutung. Gemäß der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie geschehen in der Welt des Allerkleinsten Prozesse, die eben nicht mehr an einem spezifisch zu bestimmenden Ort zu einer bestimmten Zeit stattfinden. Einstein fand auch die Überzeugung der raumzeitlichen Individuation schon 1903 bei Schopenhauer ausgesprochen. Auch hier experimentiert er zunächst in seiner Wissenschaft mit dieser Annahme. Ab 1909 kommt er zu dem Schluss, dass sich die Quantenphänomene mit Hilfe dieser Annahme deuten lassen müssen. Zusätzlich arbeitet Einstein seit ca. 1907 an der ART, die, wie die Faraday-Maxwell’sche Theorie der Elektrodynamik eine Feldtheorie ist. Voraussetzung zum Funktionieren einer Feldtheorie ist aber die Annahme der raumzeitlichen Individuation von Gegenständen. Indem sich diese Annahme in Einsteins naturwissenschaftlicher Arbeit durch den Erfolg der ART bestätigt, verfestigt sie sich auch in seinem religiösen Wirklichkeitsverständnis – und wirkt zurück auf seine Wissenschaft.

5. Die Naturgesetze sind für alle, immer und an jedem Ort universal gültig.

„Die Naturgesetze sind unabhängig vom Bewegungszustande des Bezugssystems, wenigstens falls letzterer ein beschleunigungsfreier ist. […] Ist es denkbar, daß das Prinzip der Relativität auch für Systeme gilt, welche relativ zueinander beschleunigt sind?“ (9)

Die Überzeugung, dass die Naturgesetze immer, überall und an jedem Ort gültig sein müssen, wird von Einstein „Relativitätsprinzip“ genannt, d.h. die Naturgesetze sind universal oder absolut gültig, relativ zu jedem Bezugssystem. Dieser Bedeutungsgebrauch war schließlich auch namensgebend für die Benennung von SRT und ART. Einstein hatte zwischen 1903 und 1905 mehrfach mit diesem philosophischen Gedanken Bekanntschaft gemacht, fand ihn aber am eindrücklichsten bei David Hume (†1776) ausgesprochen, der ihn auf die Kausalität bezog und den Einstein unmittelbar vor der Entdeckung der SRT gelesen hatte. Humes Überzeugung, dass die Kausalität immer, überall und für jeden gültig sei, war aber von Hume als natürlicher Glaube (belief) angesehen worden. Hume kontrastierte ihn dann auch mit den „beliefs“ vorrangig der röm.-kath. Kirche, um zu zeigen, dass dieses Universalitätsprinzip trotz seines Glaubenscharakters im Falle der Kausalität sinnvoll, im Falle der Dogmen der römischen Kirche aber nicht sinnvoll sei. Interessanterweise erinnert dieses Universalitätsprinzip an die Definition von Katholizität durch Vinzenz von Lerin (5.Jh.), der nur das als katholisch betrachten konnte, was von allen, überall und zu allen Zeiten geglaubt würde. Daher kann man geistesgeschichtlich sowohl bei Humes Universalitätsbehauptung der Kausalität als auch bei Einsteins Universalitätsbehauptung der Naturgesetze von einem „katholischen Relativitätsprinzip“ sprechen.  Einstein nun bezog diese Universalität auf die Naturgesetze und er betrachtete die Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit als ein solches Naturgesetz. Diese beiden Annahmen waren in der Tat hinreichend, um ihn die SRT 1905 finden zu lassen. Einsteins Leistung war hier mehr oder weniger ein Zufallstreffer, denn die Einsichten der SRT lagen um 1905 herum in der Luft. Das Besondere an Einstein ist aber, dass er die Einsicht, die ihn die SRT hatte finden lassen, sofort universalisierte, und sie ihn ab 1907 zur Arbeit an der ART geführt hat. Auch hier bewährt sich eine weltanschauliche Annahme, mit der Folge, dass sie nun Einsteins Wirklichkeitsverständnis weiterhin als Gewissheit bestimmt.

Der Charakter von Einsteins Religion

Bei allen fünf Annahmen handelt es sich um nicht-empirische, sondern weltanschauliche Überzeugungen. Einstein nimmt sie in seine naturwissenschaftliche Arbeit auf und lässt sich von ihnen leiten und motivieren. Haben sie sich bewährt, verfestigen sie sich und fließen in modifizierter Form in seine religiösen Überzeugungen zurück, mischen sich jeweils mit neuen Elementen, um erneut in seine naturwissenschaftliche Arbeit zurückzufließen. Dieses Wechselverhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft hat noch mehrere als die genannten fünf Kennzeichen; es beinhaltet auch Gedanken über die nicht-Personalität Gottes, die nicht-Personalität auch des Menschen, die Erlösungsfähigkeit des Menschen, personaleschatologische Vorstellungen bis hin zu Theorien der Entwicklung der Religionen, so dass Einsteins religiöse Vorstellungen, die als ein Konglomerat sehr unterschiedlicher Traditionen verstanden werden können, nun maßgeblich für die Deutung aller anderen religiösen Traditionen werden. Obwohl neben den genannten Einflüssen noch eine Reihe anderer Einflüsse vorwiegend philosophischer Traditionen zu Einsteins Patchwork-Religiosität führen, ist Einstein doch auch in der Ausbildung dieser seiner Religion um Geschlossenheit bemüht. Als er in den 1910er Jahren auf Spinoza stößt, findet er hier Gedanken ausgesprochen, die seinem schon unabhängig von Spinoza entstandenen Wirklichkeitsverständnis ähneln, so dass er mitunter seine Religiosität nun als Spinozistisch benennen kann – um dabei freilich alles, was sich bei Spinoza findet, nicht aber zu seinen eigenen Überzeugungen passt, konsequent zu ignorieren. Schließlich gibt Einstein seiner Patchworkreligiosität den Namen der „kosmischen Religiosität“.

Einstein als Anwalt religiöser Toleranz

Einsteins Herkunft aus einer säkular-jüdischen Familie spielt für seine Religion genauso wenig eine Rolle, wie sein frühkindlicher, röm.-kath. Religionsunterricht. Seine Patchworkreligiosität bestimmt durch und durch sein wissenschaftliches Arbeiten, sein privates Leben und seine öffentlichen Äußerungen. Einstein geht bewusst mit Religionen um und hat eine hohe Achtung vor ihnen. Die wissenschaftliche Theologie aber kann er nur als Pseudowissenschaft werten und sie stößt auf sein Desinteresse – denn seine naturwissenschaftliche Arbeit wird zu seiner Theologie. Aus der Sicht des 21.Jh., in dem religiöse Konflikte in pluralistischen Gesellschaften an der Tagesordnung sind, kann man fragen, wie Einsteins starke Betonung der Religion zu bewerten ist. Einstein ist religiösen Traditionen gegenüber tolerant, auch dann, wenn er sie für falsch hält. Diese Toleranz kommt nicht aus einer Gleichgültigkeit. Sie kommt auch nicht durch eine Marginalisierung der Religion als vermeintlicher Privatsache zustande. Diese Positionen werden von Einstein vielmehr abgelehnt. Seine Toleranz fließt aus dem inhaltlichen, noch ganz im 19.Jh. verwurzelten und uns wahrscheinlich befremdlich erscheinenden Gedanken, dass nur dem Genie die Offenbarung offensteht, es aber menschlichem Handeln und Wollen entzogen ist, ob man ein solches Genie sein kann. Dies ist die Herkunft von Einsteins Toleranzdenken.
Der christliche Glaube wird sich nicht ungebrochen auf Einstein beziehen können. Zu groß sind die inhaltlichen Differenzen. An mannigfachen Stellen wird man Einstein dezidiert widersprechen müssen. Aber es gibt strukturelle Gemeinsamkeiten: Wie Einstein geht der christliche Glaube davon aus, dass religiös-weltanschauliche Gewissheiten unser gesamtes Handeln beeinflussen, sei dies wissenschaftliches, persönliches oder öffentliches Handeln. Und wie Einstein kennt auch der christliche Glaube ein inhaltliches Toleranzprinzip. Dies besteht freilich nicht im Gedanken des religiösen Genies. Sondern es besteht in der Einsicht, dass alle Sozialisationsleistungen, die Christen vollbringen können und denen sie ausgesetzt sind, nie ausreichend für die christliche Glaubensgewissheit ist. Dazu bedarf es des gewissheitsschaffenden Handelns Gottes des Heiligen Geistes in den Herzen der Menschen. Dies ist der inhaltliche Ursprung christlicher Toleranz in der pluralistischen Situation, gegenüber mehr oder weniger festen anderen religiösen Traditionen wie auch gegenüber mehr oder weniger kohärenten Patchworkreligiositäten – auch gegenüber Einsteins kosmischer Religion.

Markus Mühling

Veröffentlicht im Januar 2012

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Zum Weiterlesen: Mühling, Markus, Einstein und die Religion, Das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins in seiner Entwicklung. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2011, ISBN 3525569890

Biografisches zum Autor:
Seit 2011 Professor für Systematische Theologie und Wissenschaftskulturdialog an der Leuphana Universität Lüneburg, 2009–2010 Gastprofessur am King‘s College, University of Aberdeen, Scotland, 2007–2011 Heisenbergstipendiat der DFG an der Universität Heidelberg, 2004–2007 Vikariat in der Evangelischen Landeskirche in Baden, Ordination, 1999–2004 Wissenschaftlicher Assistent am Ökumenischen Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 1998–1999 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Systematische Theologie und Sozialethik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Anmerkungen

(1) Vgl. zu einer Übersicht der Forschungsgeschichte MÜHLING, MARKUS, Einstein und die Religion. Das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins in seiner Entwicklung, RThN Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2011, 23–25.
(2) Vgl. Einstein an Born am 4.12.1926 in Albert Einstein – Hedwig und Max Born. Briefwechsel 1916–1955, München (Nymphenburger) 1969, 154
(3) EINSTEIN, ALBERT, The Collected Papers of Albert Einstein. Bd. 8. The Berlin Years: Correspondence, 1914–1918. A: 1914–1917; B: 1917–1918, Princeton – Jerusalem (Princeton University Press) 1998, 167.
(4) Zu einer genauen Analyse vgl. MÜHLING, M., Einstein und die Religion, 218–234.
(5) Brief v. 1.1.1951, EINSTEIN, ALBERT, Lettres a Maurice Solovine, Paris 1956, 102.
(6) EINSTEIN, ALBERT, Einstein Archive, (http://www.alberteinstein.info/database/ Jerusalem – Pasadena 2009, Nr. 28.117 von 1930, Blatt 4–6.
(7) HERNECK, FRIEDRICH, Einsteins gesprochenes Glaubensbekenntnis, Naturwissenschaften 53/8 (1966), 198.
(8) EINSTEIN, A., EA, Nr. 1.151 von 1948, Blatt 2.
(9) EINSTEIN, ALBERT, The Collected Papers of Albert Einstein. Bd. 2. The Swiss Years: Writings, 1900–1909, Princeton – Jerusalem 1989, 476 von 1907.

Albert Einstein – Hedwig und Max Born. Briefwechsel 1916–1955, München (Nymphenburger) 1969
EINSTEIN, ALBERT, The Collected Papers of Albert Einstein. Bd. 2. The Swiss Years: Writings, 1900–1909, Princeton – Jerusalem 1989
EINSTEIN, ALBERT, The Collected Papers of Albert Einstein. Bd. 8. The Berlin Years: Correspondence, 1914–1918. A: 1914–1917; B: 1917–1918, Princeton – Jerusalem (Princeton University Press) 1998
EINSTEIN, ALBERT, Einstein Archive, (http://www.alberteinstein.info/database/ Jerusalem – Pasadena 2009
EINSTEIN, ALBERT, Lettres a Maurice Solovine, Paris 1956
HERNECK, FRIEDRICH, Einsteins gesprochenes Glaubensbekenntnis, Naturwissenschaften 53/8 (1966), 198
MÜHLING, MARKUS, Einstein und die Religion. Das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins in seiner Entwicklung, (RThN Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2011

Bildnachweis
Einstein: Wikimedia Commons
Bernstein: Jewish Encyclopedia
Schopenhauer: Wikimedia Commons
Hume: Wikimedia Commons

Einstein als Anwalt religiöser Toleranz?

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Kommentare (1)

  • Andreas Losch
    Andreas Losch
    am 03.11.2012
    Inzwischen bieten wir eine Rezension von Prof. Dr. Dirk Evers zu dem Buch: http://www.theologie-naturwissenschaften.de/literatur/rezensionen/muehling-einstein-und-die-religion.html

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