Gibt es einen freien Willen?

Leitartikel von Wolfgang Achtner

Findet die These prominenter Neurowissenschaftler, der Mensch habe keinen freien Willen und daher auch keine Verantwortung deswegen in den Medien ein so großes Echo weil es die weitverbreitete Tendenz in unserer Gesellschaft bedient, Verantwortung auf andere abzuschieben, Eigeninitiative möglichst zu unterlassen und anstehende Probleme anderen anzulasten, anstatt sie aus eigener Verantwortung in Angriff zu nehmen?

So fragte auf einer Berliner Tagung ein Teilnehmer aus dem Publikum einen prominenten Neurowissenschaftler, der mit einem Theologen über Willensfreiheit disktuierte. Er setzte noch eins drauf, indem er den Neurowissenschaftler an seine gesellschaftliche Verantwortung erinnerte und ihn mit einer Suggestivfrage bedrängte: Ob denn die Neurowissenschaftler in diesem Sinne nicht verantwortungslos handelten, wenn Sie der sich ausweitenden Verantwortungslosigkeit - schuld sind immer die Umstände und die anderen - mit einer scheinbar wissenschaftlichen Rechtfertigung noch Vorschub leisteten. Applaus im Saal. Kurzes erwartungsvolles Schweigen. Wie würde der bedrängte Neurowissenschaftler reagieren?

Seine Reaktion war bemerkenswert. Er sagte nämlich, dass natürlich die Medien hinter den armen Neurowissenschaftlern her seien wie der Teufel hinter der armen Seele - er könnte da einige Geschichtgen erzählen - und sie nötigten Dinge zu sagen, die gar nicht so gemeint seien oder die verfälschend und vereinfacht dargestellt würden. Es war nicht ganz klar, ob sich der Neurowissenschaftler der unfreiwilligen Komik der Situation bewusst war, in der er genau so handelte, wie der Fragesteller den medienaktiven Vertretern seines Fachs attestiert hatte: Schuld sind natürlich die anderen, die bösen Vertreter der Medien, die in ihrer Sensationslust die armen Neurowissenschaftler jagen und zu Verlautbarungen nötigen, die sie selbst eigentlich gar nicht abgeben wollen. Vermutlich ist auch das bekannte Manifest der Zunft auf eine Intrige der Presse zurückzuführen. Die Szene hatte biblisches Format und viele der anwesenden Theologen schmunzelten über die Anklänge zur biblischen Sündenfallgeschichte: Als Adam ertappt wurde, dass er gegen das Gebot doch vom Apfel gegessen hatte und damit vom Baum der Erkenntnis, war dies natürlich nicht ein Akt seiner eigenen Verantwortung, sondern das Ergebnis der Verführung durch Eva. Und nun hieß der Veranstalter der Tagung nun auch noch ausgerechnet EFA (Evangelische Forschungsakademie)!

Willensfreiheit und kulturelle Determinanten

Hat also der Mensch Willensfreiheit? Diese Frage ernsthaft zu stellen, öffnet eine Pandoradose von schwierigsten Problemen des Menschseins, des Lebensvollzugs und des Menschenbildes. Ich möchte mich im Folgenden auf die wichtigsten Problem aus den Neurowissenschaften beschränken.

Zuvor gilt es jedoch, sich der Fallstricke sprachlicher Simplifizierungen bewusst zu werden. Ob „Der Mensch“ einen freien Willen hat oder nicht blendet die geschichtliche und kulturelle Dimension des Menschseins aus. Es könnte sein, dass die Idee eines individuellen Willens ein sprachliches und kulturelles Konstrukt ist. Tatsächlich verfügt etwa die chinesische kulturelle Tradition über kein Wort für Wille. Offenbar hat die Tradition des chinesischen kulturellen Konformismus die Entstehung der Vorstellung eines willentlich und verantwortlich handelnden Individuums nicht befördert. Es scheint wohl eher ein Konzept des Westens zu sein. Dies ist in der Tat so.  Aber auch hier gibt es kulturelle Differenzen. Interessanterweise hat nämlich gerade die philosophische Tradition Griechenlands die Idee eines willentlichen Handeln nicht hervorgebracht. Weder Platon, noch Aristoteles kennen die Vorstellung, dass der Mensch mit seinem Willen handelt. Entweder er handelt aus Vernunft und Einsicht oder aus dem Affekt. Auch die Stoa kennt keine Willensfreiheit. Hingegen kommt die Vorstellung eines willentlich handelnden Menschen bei den pragmatischen und handlungsorientierten  Römern vor, sie haben mit dem Wort voluntas dafür auch einen Begriff geprägt. Entscheidend aber für die gesamte abendländische Entwicklung ist die biblische Tradition. Zwar ist auch in der Bibel kein klar definierter Begriff von menschlichem Willen vorhanden, das hebräische ‚abh‘ kommt ihm nahe, wird aber selben verwandt, vielmehr ist es die Idee eines handelnden Gottes, der vom Menschen Verantwortung für seine Taten fordert – nicht zuletzt durch die Befolgung der Gebote – die die Entstehung der Vorstellung von willentlichem Handeln begünstigt hat. Aus diesen beiden Traditionen hat der Kirchenvater Augustinus geschöpft, als er als erster in der Geistesgeschichte den Menschen als ein willentlich handelndes Wesen verstanden hat, das für seine Taten auch verantwortlich ist – letztlich Gott verantwortlich ist. Und damit beginnt mit Augustinus selbst schon die Debatte. Denn dieser geniale Theologe verkörperte in sich selbst die ganze Abgründigkeit der Frage nach dem menschlichen Willen und seiner Freiheit. Bereits in der Frühphase seines theologischen Schaffens, in der er noch sehr rationalistisch dachte, sprach sich Augustinus in seinem Frühwerk „De libero arbitrio“ für die Freiheit des menschlichen Willens und damit auch für seine Verantwortung aus. In seinem späteren Confessiones ist er skeptischer geworden. Er hat inzwischen die Abgründigkeit der menschlichen Person und seiner Psyche entdeckt, in der Kräfte am Werk sind, die sich dem bewussten Willen und der rationalen Kontrolle entziehen. Und angesichts dieser Entdeckung gewann er zunehmend die Überzeugung, dass der Mensch göttlicher Hilfe bedürfe, einer gnadenhaften Erneuerung seines inneren, seelischen Seins, um die Forderung nach Verantwortung aufrecht erhalten zu können. Und so hat Augustinus sein ganzes Leben damit gerungen, die zumindest partielle Gebundenheit und Unfreiheit des menschenlichen Willens – er spricht in dieser Hinsicht von einer Monströsität – mit seiner Verantwortlungkeit zusammenzudenken. Man kann es auch anders ausdrücken. Augustinus entdeckte die Diskrepanz zwischen dem oberflächlichen Tagesbewusstsein des Menschen, das sich rationaler Kontrolle gewiss sein kann, und den Tiefen der menschlichen Seele mit ihren unbewussten Konflikten, Abgründen, Affekten und Ambivalenzen, die menschliches Verhalten steuern, ohne dass dies dem Tagesbewusstsein bewusst wird. Hier hat er Einsichten der Psychoanalyse Freuds vorweggenommen.

Willensfreiheit in den Neurowissenschaften

Nun könnte man argumentieren, dass die moderne Wissenschaft von diesen kulturellen Determinanten unberührt ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Gerade der Willensbegriff zeigt, wie stark auch die Begriffsbildung der Naturwissenschaften von kulturellen Prägungen abhängt. Es war nämlich die Psychoanalyse Sigmund Freuds, die den Willensbegriff wissenschaftlich diskreditiert hat. Freud setzte an die Stelle des Willens – seiner Beeinflussbarkeit und Abhängigkeit vom Unbewussten eingedenk – den Trieb, bzw. die Libido. In Verbindung mit dem amerikanischen Behaviorismus war es daher bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts geradezu ein Zeichen von Unwissenschaftlichkeit von einer so ominösen Größe wie dem menschlichen Willen zu sprechen, der sich jeder wissenschaftlichen Objektivierung entzog. Wie kam es dann in der Medizin und Neurologie überhaupt wieder zur wissenschaftlichen Anerkenntnis des Willensbegriffs? Auch hier zeigt die Wissenschaftsgeschichte die kulturelle Gebundenheit auch naturwissenschaftlichen Denkens. Denn es waren die traumatischen Erfahrungen der äußeren Unfreiheit eines deutschen Neurowissenschaftlers, die dafür sorgten, dass das Willenskonzept überhaupt wieder wissenschaftliche Akzeptanz gewinnen konnte. Die Rede ist von Hans Helmut Kornhuber, der nach fünf Jahren Kriegsgefangenschaft in einem sowjetischen Gulag nur deswegen überlebte, weil er im Unterschied zum wissenschaftlichen Materialismus der damaligen UdSSR an der Freiheit und dem Willen des Individuums festhielt und aus diesem Grunde später als Mediziner in Ulm bahnbrechende Experimente durchführte, um die Existenz einer Willensfunktion durch neurologische Korrelate innerhalb seiner Wissenschaftlerzunft überhaupt erst wieder salonfähig zu machen. Ergebnis seiner Forschungen zusammen mit seinem Mitarbeiter Lüder Deecke war die Entdeckung des sogenannten Bereitschaftspotenzials (BP). Dieses sorgt dafür, dass für jede menschliche Handlung der Organismus energertisch gewissermaßen in Betriebsbereitschaft gebracht wird. Damit war das von ihm gesuchte neurologische Korrelat von Willensaktivität gefunden und wissenschaftlich gegen Behaviorismus, Psychoanalyse die Existenz einer Willensfunktion im Gehirn gesichert. War dieser Wille aber auch frei? Hier setzte der amerikanische Neurowissenschaftler Benjamin Libet an. Er fragte sich: Wie ist das zeitliche Verhältnis von Entscheidung für eine bestimmte Handlung, z. B. das Schnippen eines Fingers, und dem Auftreten des Bereitschaftspotenzials zu sehen? Auch er wollte die Freiheit des menschlichen Willens beweisen. Das Ergebnis seines ingeniösen Experiments war jedoch äußerst unerwartet und verblüffend. Es zeigte sich nämlich, dass das Bereitschaftspotenzial bereits vor der bewussten willentlichen Entscheidung, eine Handlung zu vollziehen, in Erscheinung tritt! Was folgt daraus? Aus der Tatsache nun, dass sich das Bereitschaftspotenzial bereits vor der willentlichen und bewussten Entscheidung eines Menschen aufbaut schließen viele Neurowissenschaftler, dass der menschliche Wille unfrei sei. Der Entdecker dieses Phänomens, Benjamin Libet zieht diesen Schluss hingegen nicht. Sein Argument: Bis zu 200 Millisekunden vor Ausführung der Handlung  hat der Mensch die Möglichkeit, sein Veto – so auch der wissenschaftliche Fachbegriff für diese Möglichkeit der Revision – gegen diese getroffene Entscheidung einzulegen. Wenn also das unbewusste Bereitschaftspotenzial für einen Ladendiebstahl schon hochgefahren ist, kann man im letzten Augenblick immer noch zurückzucken, wenn einen die Blicke des Kassierers treffen oder sich doch noch das Gewissen meldet. Die Befürworter der Willensunfreiheit auf der Gundlage des Libetexperiments gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie ziehen aus der vermeintlichen Willensunfreiheit den Schluss, dass dann auch die Verantwortung des Menschen nicht mehr gegeben sei und – so der Bremer Neurowissenschaftler Gerhard Roth – folglich auch das Strafrecht abgeschafft gehörte. Diesen Argumenten der Neurowissenschaftler liegen eine Reihe von Fehlschlüssen zugrunde, die ich nun im Einzelnen durchgehen möchte.

Fehlschlüsse der Neurowissenschaftler

Erstens: Allein die Existenz der Vetofunktion setzt dem scheinbaren Determinismus bereits deutliche Grenzen.

Zweitens: Das Libetexperiment bezieht sich auf sehr einfache motorische Handlungen, nicht jedoch auf komplizierte Entscheidungen, die rationales oder ethisches Urteilen notwendig machen. Und dafür sind andere Gehirnbereiche involviert, z. B. der Neocortex, als die, in denen man das BP misst.

Drittens: Damit bin ich bei einem Argument, das meines Wissens bisher noch nie genannt wurde. Selbst wenn das BP sich auch auf den Bereich einer ethisch motivierten Handlung beziehen sollte, müsste dies an der Form des BP erkennbar sein. Beispiel: Wenn ich meine Hand hebe, dann kann dies geschehen, um jemenden freundlich zu grüßen oder um ihn mit der Axt zu erschlagen. In beiden Fällen geht der Handlung das Bereitschaftspotenzial voraus. Es ist aber in beiden Fällen identisch. Das bedeutet, dass ich aus der Kenntnis des BP nicht voraussagen kann, ob ich die Tötungsabsicht mit der Axt verfolge oder ob ich den betreffenden Menschen nur freundlich grüßen will. Folglich müssen für eine solche komplizierte Handlung noch andere Faktoren eine Rolle spielen als das BP, z. B. solche der Internalisierung kultureller Werte, die natürlich dann wiederum sicherlich in bestimmten Gehirnstrukturen repräsentiert werden. Man kann davon ausgehen, dass in einer Gesellschaft, in der der freundliche Gruß mit der Hand zum guten Ton gehört solche Handlungen häufiger auftreten als in einer Gesellschaft von Kannibalen, die mit Äxten aufeinander losgehen – und das bei biologisch prinzipiell identischen Gehirnen. Damit bin ich beim nächsten Argument.

Viertens: Menschen handeln nicht aufgrund kausaler biologischer Determination, sie handeln vielmehr aus Gründen. Wenn Ludwig van Beethoven sich niedersetzte, um zu komponieren, wurde sein Organismus mit Sicherheit durch das BP in den richtigen Aktivierungsmodus gebracht. Aber dies legte mit Sicherheit keineswegs fest, welche Melodien er komponierte. Und wenn die kirchliche Friedensbewegung der ehemaligen DDR gegen ihren Staat opponierte, dann tat sie dies aus dem Grund, weil ihr die Freiheit des Menschen wichtig war. Man sieht also, dass menschliches Handeln aus einer Vielzahl von Faktoren zusammengesetzt ist, bei denen das Gehirn und seine „Verschaltungen“ natürlich ein wichtiger, aber keineswegs ein alles bestimmender Faktor ist. Neben dem unbewussten Willen, dem BP, spielen eben auch bewusste Überlegungen, Abwägung von Alternativen und Gründe eine Rolle, die in anderen Gehirnregionen entstehen als das BP. Dazu kommen soziale, kulturelle und auch religiöse Motivationen, die menschliches Handeln bestimmen. Handeln ist nicht nur eine Willensfunktion. Und selbst die Willensfunktion ist in sich differenziert. Das unbewusste BP ist willentlich etwas anderes und auch anders lokalisiert als die zielgerichtete Planung auf Willensbasis im Neocortex.  Zudem nehmen die Neurowissenschaftler bei Ihren Argumenten gegen die Willensfreiheit eine ihrer eigenen wichtigsten Entdeckungen nicht ernst, nämlich die Neuroplastizität. Das Gehirn verändert sich in dem Maße, in dem es benutzt wird.

Aufgrund dieser Überlegungen möchte ich zum Schluss mit folgender These schließen: Ich plädiere dafür, den Begriff der Willensfreiheit zu ersetzen durch den Begriff der Freiheit der Person. Ich handle immer aus der Gesamtheit meiner Person, es handelt nicht ein isolierter Wille. Die Person hingegen ist plastisch, veränderlich, so wie das Gehirn plastisch ist. Daraus folgt dann auch ein Personbegriff mit abgestuften Freiheitsgraden: Innere Entscheidungsfreiheit, äußere Handlungsfreiheit, Freiheit sich selbst zu überschreiten auf ein Größeres hin und schließlich schöpferische Freiheit.

Auf der Tagung wurde der Neurowissenschaftler auch gefragt, ob er sich denn vorstellen könne, auch etwas von der Theologie zu lernen. Seine Antwort war relativ nichtssagend. Aber wie wäre es mit der „Freiheit eines Christenmenschen“ ? Und damit wären wir beim Freiheitsbegriff der Theologie. Aber das ist wieder ein neues Thema.

Wolfgang Achtner

Veröffentlicht im April 2012

Sie lesen lieber aus einem Buch? Sie finden den Artikel auch im Buch zur Webseite

Zum Weiterlesen: Achtner, Wolfgang, Willensfreiheit in Theologie und Neurowissenschaften. Ein historisch-systematischer Wegweiser, Darmstadt 2010, 288 S., ISBN: 9783534235087

Biografisches zum Autor:
Wolfgang Achtner, Dr. phil, geb. 1957, ist Hochschulpfarrer und seit 2006 Privatdozent am Institut für Systematische Theologie an der Universität Gießen. Er ist außerdem Gründer und Leiter von »Transscientia. Institut für interdisziplinäre Wissenschaftsentwicklung, Philosophie und Religion«. Außerdem bloggt er über Theologie im Dialog bei den Chronologs.

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Gibt es einen freien Willen?

Oder sollte man besser von der "Freiheit der Person" sprechen? Was meinen Sie?

Wolfgang Achtner plädiert dafür, den Begriff der Willensfreiheit zu ersetzen durch den Begriff der Freiheit der Person. "Ich handle immer aus der Gesamtheit meiner Person, es handelt nicht ein isolierter Wille. Die Person hingegen ist plastisch, veränderlich, so wie das Gehirn plastisch ist. Daraus folgt dann auch ein Personbegriff mit abgestuften Freiheitsgraden: Innere Entscheidungsfreiheit, äußere Handlungsfreiheit, Freiheit sich selbst zu überschreiten auf ein Größeres hin und schließlich schöpferische Freiheit." Können Sie sich der Argumentation des Autors anschließen? Und was meinen Sie, gibt es einen freien Willen?

Kommentare (11)

  • Andreas Keller
    Andreas Keller
    am 09.04.2012
    Wenn Herr Prof. Roth argumentiert, es gäbe keinen freien Willen, so tut er das nach eigener Überzeugung nicht aus freiem Willen, sondern aus der Notwendigkeit seiner neuronalen Abläufe. Und was soll die Äußerung seiner Meinung bewirken, da doch seine Gegner ebenfalls keine Willensfreiheit haben. Wie sollten seine Argumente etwa bewirken, dass sie Willensbefürworter umdächten und beispielsweise die Gefängnisse öffnete, da sie ja zu solchem Willensakt gar nicht fähig sein sollen? Die Argumentation wird zum endlosen Regress, wenn man das Beteiligtsein der Akteure mitdenkt.
  • Stephan Schleim
    Stephan Schleim
    am 11.04.2012
    Ich kann mich dieser Analyse der empirischen Experimente nur anschließen und ziehe es persönlich auch vor, lieber von der Freiheit der Person – die je nach Individuum und Situation unterschiedlich sein kann – anstatt der Freiheit des Willens, bei der so viel Reifikation mitschwingt, zu sprechen.

    Interessanter Hinweis übrigens auf Kornhuber, der sich in einem Editorial einmal zur neueren Willensfreiheitsdebatte geäußert und dabei u.a. auch die Interpretation Gerhard Roths stark kritisiert hat: Fortschr Neurol Psychiat 2006; 74: 427-430.
  • Ingo-Wolf Kittel
    Ingo-Wolf Kittel
    am 12.04.2012
    Der Vorschlag, die geläufige Rede von "Willensfreiheit" samt aller Variationen davon wie Freiwilligkeit, aus freiem Willen, mein freier oder "der" freie Wille durch den Ausdruck "Freiheit der Person" zu ERSETZEN statt zu ergänzen, erscheint mir nicht sinnvoll.

    Der Autor selbst schon benutzt ihn als wesentlich umfassendere oder "allgemeinere" Bezeichnung für (die Rede von) "Freiheiten" aller Art.

    Dabei führt er entscheidende "Freiheiten" nicht einmal auf!

    Er müsste nämlich mit "Gedankenfreiheit" beginnen, wegen der wir überhaupt imstande sind, uns "eine Wahl" zwischen denkbaren Alternativen zu eröffnen.* Erst Wahlfreiheit nötigt dazu entscheiden zu müssen (was "der Volksmund" irreführender Weise als "Qual der Wahl" bezeichnet), statt wie "von Natur aus" und damit wie Tiere und Kleinkinder reflexhaft lediglich zu "reagieren".

    Willensbildung ist uns nur möglich, weil wir vor jedem Tun "den Kopf einschalten" können: um zu überlegen, wie wir handeln WOLLEN.

    Gebildete Menschen tun so etwas oder könnten es zumindest; denn es ist möglich, auch "im Kopf" oder "im Geist", "in der Vorstellung" oder Phantasie schlicht reflexhaft zu "reagieren", also unüberlegt oder "assoziativ" - und nicht nur gedankenlos...
    ___________
    (*) s. genauere Einzelheiten dazu hier http://alturl.com/vy89b
  • Wolfgang Achtner
    Wolfgang Achtner
    am 12.04.2012
    Den beiden ersten Kommentaren kann ich nur zustimmen! Was die Ablehnung der Ersetzung des Willensbegriffs durch den Personenbegriff betrifft, so meine ich dennoch, diese These aufrechterhalten zu können und zwar aus folgenden zwei Gründen:
    1. Der Willensbegriff ist zu diffus. Welcher Wille ist gemeint? Wille zum Entscheiden, zum Handeln, der unbewusste Wille (BP), der Wille zum freien Denken. Alle diese Funktionen sind Willensfunktionen sind auch in unterschiedlichen Hirnregionen "lokalisiert". Von daher müsste man immer dazu erklären, von welchem Willen gerade die Rede ist. Der Mensch handelt aber (hoffentlich) immer als Ganzheit, als Person. Damit bin ich bei Nr. 2:
    2. Der Personenbegriff, den ich vorschlage, ist ein "Systematischer Personenbegriff", d.h. verschiedene miteinander interagierende Systeme im Menschen sind bei einer Willenshandlung aktiv. Daher komme ich zugleich zu der These, dass es ein abgestuftes System von Freiheit gibt, gemäß der jeweiligen Komplexität eines Systems.
  • Ingo-Wolf Kittel
    Ingo-Wolf Kittel
    am 14.04.2012
    In meiner Verblüffung und meinem ungläubigen Staunen, Her Achtner, krieg ich wie hier http://www.facebook.com/Forum.Naturwissenschaft.Theologie/posts/427793630579810?comment_id=5664870 nur diese Frage zustande:

    Ist für Sie auch das Verb 'einscheiden' - mit Ihren Worten - "zu diffus", weil wir uns auch "zu" allem möglichen ja auch entschließen können?

    (Und nicht ganz nebenbei gefragt: würden Sie bei Entschlüssen für Unterschiedliches dann auch von unterschiedlichen Entscheidungs-"funktionen"(!) sprechen - statt wie sprachlich allgemein üblich von unterschiedlichen Entscheidungen?)

    Das Verständnis von Wörtern wie entscheiden, sich entschließen und wollen und ihren versubstantivierten Formen wie Entscheidung und Entschluss sowie Wille ändert sich doch nicht dadurch, dass in einer Aussage auch noch ausgesagt wird, für was man sich engschlossen oder entschieden hat und deswegen dann im weiteren "in der Tat umsetzen" will!

    Nach meinem in über sechs Jahrzenten gebildeten Verrständnis der deutschen Sprache beziehen wir uns mit dem "wollen" in allen seinen sprachlichen Formen auf einen vorgängigen persönlichen Entschluss, exakt so wie wir bei einem gemeinschaftlichen Beschluss auch von einem dann eben "gmeinsamen Willen" sprechen können.

    Oder verwenden sie das Substantiv "der Wille" ebenso willkürlich wie Schopenhauer?
  • Wolfgang Achtner
    Wolfgang Achtner
    am 15.04.2012
    Lieber Herr Kittel, der Komplex Entscheiden-Wollen ist ja gerade das Problem, mit dem die Neurowissenschaftler ringen. Denn aus der Tatsache, dass das BP der Entscheidung vorausgeht und nicht nachfolgt, folgern ja einige Neurowissenschaftler die Unfreiheit des Willens - mt allen ethischen Konsequenzen für den Verantwortungsbegriff etc. Mir kam es darauf an, darzutun, dass diese Argumente zu kurz greifen und man sehr wohl trotz dieser Schwierigkeit an der WF festhalten kann. Freilich, die Entscheidung aus "Gründen" bringt wieder andere Probleme mit sich!
  • Ingo-Wolf Kittel
    Ingo-Wolf Kittel
    am 15.04.2012
    Nicht einmal die von Ihnen als große Ausnahme genannten Entdecker des mBP = "motorischen(!) Bereitschaftspotentials" Kornhuber und Deeke haben zB. in ihrem letzten gemeinsamen Werk "Wille und Gehirn" (Sirius, 2007, ²2009 - http://alturl.com/myfzw ) neurophysiologisch plausibel gemacht, geschweige denn - soviel ich weiss - jemals nachgewiesen, wie genau das mBP mit dem kognitiven Akt einer Entscheidung zusammenhängt. In meinen Diskussionsbeiträgen zu dem Artikel hier http://alturl.com/k4d4f habe ich dafür argumentiert, dass ein elektrophysiologisches Phänomen über den motorischen(!) Assoziationsfeldern des Gehirns auch ein motorisches Äquivalent haben muss und welches dafür in Frage kommt.

    Das ist auch etwas, was m.W. noch von niemandem - außer eben von mir - jemals in der Debatte um unsere Willensfreiheit zur Sprache gebracht wurde. Es entzieht der gesamten Debatte über Willensfreiheit die neurophysiologische Grundlage.

    Dass schon Libet insb. von Roth ständig falsch schon zitiert wird, zeigt die Oberflächlichkeit dieser Diskussion, in die meinem Überblick nach nur Christoph Hermann und Sie neue Aspekte eingebracht haben, ohne aber auch die neurophysiologischen Grundlagen für zB. Roths auch psychologisch abwegige Behauptungen im Detail kritisch zu diskutieren. (s. http://alturl.com/h39wp )

    Neurophysiologen haben psychologisch - das traue ich mich nach einem Dutzend Jahren genauer Beobachtung zu behaupten - keine oder keine genaue Ahnung, worum es bei dem Phänomen geht, das wir mit Willensfreiheit meinen. (s. http://alturl.com/z5cya ). Was von Roth ständig als "klassische Anschauung" davon hingestellt wird, ist seine rein persönliche oder subjektive Auffassung davon. Von philosophischer Seite kenne ich nur Ablehnungen seiner Behauptungen, fast durchgehend auch in der psychologischen Fachpresse bis auf die bekannten Ausnahmen der ideologisch (szientistisch) argumentierenden Vertreter wie Prinz und Markowitsch. (Wesentlich differenzierter Goschke in Dresden.)

    Wie genau Willensfreiheit heute philosophisch gefasst werden kann, hat Dirk Hartmann zB. hier http://alturl.com/atz2y dargelegt. (auf der Grundlage seiner Arbeit hier http://alturl.com/jmmzr )

    Es kann also keine Rede davon sein, dass "der Willensbegriff zu diffus" ist, wie Sie behauptet haben. Es ist auch nicht im mindesten nötig, für Begriffsklärung und -definition auf neurophysiologische Behauptungen zurückzugreifen! (Wie begrifflich unsauber in der gesamten Neurowissenschaft gearbeitet wird, ist zudem schon lange durch Bennett, einem australischen Synapsenforscher, Hacker und Janich nachgewiesen worden (s. http://alturl.com/ajwnc + http://alturl.com/ikw34 )

    Für die Klärung eines einzelnen Begriffs wie "Wille" bzw. "wollen" ist auch kein systemischer oder systematischer Personenbegriff nötig, sondern ganz anderes; was hat der genannte Dirk Hartmann demonstriert.
  • Christian Engelschalt
    Christian Engelschalt
    am 01.05.2012
    An Andreas Keller (9.4.12)
    Sie haben schon ganz richtig erkannt, dass nach Gerhard Roth Gehirne miteinander kommunzieren (z.B. die der Gegner und Befürworter von Willensfreiheit), wobei das Ablaufen der Auseinandersetzung durch die neuronalen Abläufe hervorgebracht wird (zusammen mit der Materie des übrigen Körpers und der Umwelt). Wenn Sie jetzt noch ein wenig weiter denken, werden Sie merken, dass darin gar kein Widerspruch zu den Aussagen von Roth vorliegt. Sie müssen ihre geisteswissenschaftliche Sicht nur mal auf eine naturwissenschaftlich physikalisch-chemische umstellen. Was sind Menschen aus physikalischer Sicht? Und ist die Materie aufgrund der physikalischen Gesetzte zur Selbstorganisation fähig, wenn günstige Bedingungen vorliegen? Warum soll dann die Diskussion von Roth mit seinen Widersprechern nicht den beteiligten Gehirnen subjektiv das Gefühl von Sinn und Kohärenz geben?
    Am besten ist die Sichtweise von Natur und Mensch als Teil der selbstorganisierenden Materie bei Wolf Singer dargestellt ("Selbstwahrnehmung und neurobiologische Fremdbeschreibung - zwei konfliktträchtige Erkenntnisquellen" Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 2004)
    Wer Psychologie studiert, lernt in der Sozialpsychologie (die übrigens nicht zum Zweck der Leugnung der Willensfreiheit angetreten war), wie Menschen Informationen verarbeiten, besonders soziale Information: Es besteht bei Mensche die Tendenz, konfirmatorisch zu denken, Widersprüche zur eigenen Meinung zu übersehen, abzuwerten, wegzuerklären usw. Genau das tun aus Sicht beträchtlicher Teile der Hirnforschung große Teile der Befürworter eines freien Willens. Sie erfinden immer neue Scheinprobleme. Sie halten den Kritikern des freien Willens vor, unpräzise zu argumentieren, obwohl das vielmehr auf sie selbst zutrifft. Die Befürworter des freien Willen schleusen mit ihrer nichtnaturwissenschaftlichen Sprache ständig versteckte Prämissen mit ein, unausgesprochene vorgefasste Festlegungen. Die Naturwissenschaft ist vor so etwas natürlich auch nicht gänzlich gefeit, aber sie hat den Vorteil, dass sie ihre Voraussetzungen offen legen kann und nur mit verhältnismäßig wenigen Vorannahmen auskommt, deren weiterer Vorteil ist, dass in diesen Vorannahmen keine ethisch-moralische Bewertung steckt.
    Zum Schluss noch: Wenn es Willensfreiheit gäbe, müssten im Gehirn Vorgänge ablaufen, die den Gesetzen der Physik widersprächen. Falls man sich darauf einigt, dass das Gehirn zumindest in streng äquivalenter Beziehung zu Geist, Bewusstsein, Psyche usw. steht.
    Letztendlich werden die Befürworter der Willensfreiheit zu ihren Lebzeiten überwiegend nicht mehr ihre Meinung ändern, weil sie aus neurobiologischen und psychologischen Gründen zu sehr immunisiert sind.
  • Ingo-Wolf Kittel
    Ingo-Wolf Kittel
    am 01.05.2012
    Sehr geehrter Herr Engelschalt,

    in Ihrer Zuschrift ist mir nicht erkennbar geworden, wo Sie auf das zu sprechen kommen oder sogar darauf eingehen, was Herr Keller geschrieben hat und meinem Verständnis nach auch sagen will.

    Ausführlicher könnte ich das Gemeinte auch so ausdrücken: die Negierung von Willensfreiheit steht in (sog. performativem) Widerspruch

    1. dazu, dass Roth und Kollegen – zu denen sogar Psychologen wie Prinz und Markowitsch gehören – sich aus freien Stücken entschlossen haben, ihre persönlichen Ansichten öffentlich kund zu tun und als wissenschaftlich hinzustellen;
    2. dazu, dass sie ihre Meinungen bisher auch wider alle Einwände völlig frei weiter vertreten, und
    3. vor allem dazu, dass alle ihre Überzeugungen – zu denen sich Singer durch Verschaltungen im Hirn "festgelegt" glaubt, wie er 2004 öffentlich behauptet hat (ohne allerdings anzugeben, woher er die ihn dazu nötigenden Verschaltungen in seinem Gehirn kennt) – nach gutem wissenschaftlichen Brauch argumentativ mit Gründen unterlegen, womit sie sich von sich aus und damit wieder aus freien Stücken an Regeln halten, über die sie sich wie etwa religiöse Prediger auch hinweg setzen könnten. (Offensichtlich wollen Roth und Kollegen weiter als Wissenschaftler gelten und ihre Ansichten damit als wissenschaftlich auszeichnen – vielleicht um dem Verdacht vorzubeugen, diese könnten bloß ideologisch sein.)

    Doch dem nicht genug!

    4. scheinen Roth, Singer et al. auch noch auf die Einsichtsfähigkeit anderer zu setzen und sich nicht nur auf deren kontingente Hirnverschaltungen zu verlassen, wenn sie erwarten, dass diese sich überzeugen lassen und aus eigenständiger und eigener Einsicht(sbildung) dann von sich aus und damit ebenfalls völlig freiwillig die widersinnige Behauptung akzeptieren, dass sie genau das gar nicht tun können: sich für die Ansicht zu entscheiden, sie könnten sich gar nicht frei für etwas entscheiden.

    Roth geht allerdings noch wesentlich weiter. Er behauptet nicht nur Widersinniges, sondern regelrecht Unsinniges!

    Zum Beispiel hat er sich selbst zum "Konstrukt" seines Gehirns erklärt. Bemerkenswerter Weise will er aber nicht das Konstrukt seines "realen" Gehirns sein (von dem er angeblich gar nichts weiß, weil er davon nichts wissen könne, wie er behauptet , obwohl er über dieses "reale" Gehirn reichlich Aussagen macht – wieder ein performativer Widerspruch, wie Sie sicher jetzt gleich erkennen). Vielmehr schreibt er in seinem Buch mit dem provokanten, weil m.E. ebenfalls schlicht unsinnigen Titel "Das Gehirn und SEINE Wirklichkeit" (Hervorhebung von mir), er sei das Konstrukt seines "wirklichen" Gehirns! Ich hoffe, Sie kennen seine Unterscheidung eines wirklichen und unwirklichen, aber realen Gehirns...)

    Als Psychologe dürfte Sie auch noch interessieren, dass er sogar psychologisch unsinnigste Behauptungen aufstellt und Ansichten vertritt. Ich habe das vor Jahren mal – beginnend mit demselben Hinweis wie Herr Keller oben – hier aufgezeigt: http://alturl.com/dfczd

    Im Übrigen scheinen Sie meinem Eindruck nach übersehen zu haben, dass etliches von dem, was Sie schreiben, genauso auf Menschen zutrifft, die sie als Naturwissenschaftler ansehen. (Das würde auch gelten, wenn Sie eigentlich Szientisten gemeint haben sollten, die heute meist als Naturalisten bezeichnet werden.) Wenn ich Sie richtig verstanden habe, machen doch allgemeinpsychologische Aussagen, nicht wahr?!

    Am wenigsten kann ich jedoch Ihre angedeuteten wissenschaftstheoretischen Ansichten akzeptieren. In dieser Hinsicht will ich mich aber darauf beschränken, Sie auf einschlägig hierzu relevante Publikationen hinzuweisen, die Sie online über folgende Kurzadressen angezeigt oder als Textdateien finden: 1. hier http://alturl.com/ajwnc das erste von zwei neurowissenschaftlich fundamentalen Werken eines australischen Fachwissenschaftlers (die er in Auseinandersetzung und Kooperation mit einem begriffsgeschulten Philosophen verfasst hat) und 2. hier http://alturl.com/jmmzr die Habilitation eines Psychologen und Philosophen, von dem zum Thema Willensfreiheit ein eigenständiger und grundlegender Artikel hier http://alturl.com/atz2y zu finden ist, während psychologisch Relevantes dazu im zweiten Teil dieses Textes kurz angesprochen wird: http://alturl.com/vy89b
  • Rainer Ostendorf
    Rainer Ostendorf
    am 17.05.2013
    Ich denke, wer an die Willensfreiheit glaubt, der kann auch nicht anders, als er ist.
    Hier mehr:
    http://www.freidenker-galerie.de/philosophie-hirnforschung-und-willensfreiheit/

    Schöne Grüsse aus der Freidenker Galerie
    Rainer Ostendorf
  • Ingo-Wolf Kittel
    Ingo-Wolf Kittel
    am 30.06.2013
    Mei, Herr Ostendorf, nix für ungut, aber ein paar Zitate von Hirnforschern und Philosophen sind leider keine Argumente, auch nicht in beliebiger Anhäufung - und Buildla erst recht nicht, jedenfalls nicht für mich.
    Da die Gedanken bekanntlich frei sind, können Si und denken Sie selbstverständlich, was Sie wollen; und weil wir Meinungsfreiheit haben, steht Ihnen genauso gut frei, die frei äußern.
    Nur ob und ggf. welche Gründe Sie haben so zu denken wie und was Sie denken, haben Sie damit nicht auch schon gesagt.
    Allerdings müsste das, was Sie denken, als erstes auf Sie selbst zutreffen. Dann bleibt mir nur zu schließen, dass Sie nicht anders können als Sie sind - um Singers schlechtes Deutsch weiter zu benutzen.
    Dann sind auch im Weiteren von Ihnen sicher auch keine Argumente mehr zu erwarten...
    Mit besten Grüßen in ihre Galerie! IWK

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