Unsere Diskussionsforen

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.

Warum „intelligentes Design“ keine Naturwissenschaft ist. Eine Einführung für Nichtbiologen

Teilen Sie die Darstellung des Experten, oder hat diese Lücken?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Prof. Dr. Andreas Beyer
23.09.2019 14:12:25
Klarstellung:

Hemminger referiert hier die aktuelle Evolutionsbiologie in Gegenüberstellung zu Intelligent Design. Er tut dies didaktisch aufbereitet für den interessierte Laien - genau so wie die AG EvoBio oder überhaupt wie eine jede Person, die auf popularwissenschaftlichem Niveau gegen Pseudowissenschaften und Verschwörungstheorien agiert. Unsere Darstellungen basieren - wenngleich didaktisch vereinfacht - auf anerkannter Wissenschaft, auf gut belegten Theorien.

Wenn R.Junker und Wort & Wissen glauben, dies widerlegen zu können, mögen sie dies bitte nicht im Internet und christlichen Verlagen tun, sondern dort, wo WISSENSCHAFTLICH gearbeitet wird: Gründen Sie (reale) Arbeitsgruppen! Sammeln Sie Daten und werten sie aus! Und dann schreiben Sie wissenschaftliche Publikationen in wissenschaftlichen Journalen! Lassen Sie sich zu evolutionswissenschaftlichen Tagungen einladen und stellen Sie sich dem kritischen, fachkundigen Urteil der Wissenschaftsgemeinde! Tipp: Wenn Sie Begriffe wie "Gott", "Schöpfung" und "Wunder" vermeiden, können Sie jedwede Evolutionskritik wissenschaftlich publizieren - vorausgesetzt, Sie haben belastbare Daten und gute Argumente... "Kritische Argumente" im www, in fachfremden Verlagen etc. sind wertlos. Also: Ran an die Arbeit! Danach reden wir dann weiter.

Die Himmel verkünden...

Juan Casanovas SJ erklärt in seinem Artikel das Modell der Kalenderberechnung seit frühen Zeiten. Leuchten Ihnen seine Ausführungen ein?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

h.-p.lieth
27.06.2019 17:49:03
Vorab und wg. der Kürze (meiner) Zeit : Nur ein herzliches "DANKE!" für diese Neue DIALOG-Reihe (unter der bewährten Ägide
von Herrn Dr. Vogelsang ). Freue mich auf weitere Beiträge , zumal ich nicht mehr -wie früher- an allen Tagungen teilnehmen kann.

Evolutionstheologie

Gott – und insbesondere, wie er den Menschen geschaffen hat – muss man sich der Ansicht von Wolfgang Schreiner nach etwas anders vorstellen als vielleicht zuvor. Was halten Sie von seinem Ansatz?

Der Fall Bruno in (altem) neuen Licht

Überzeugen Sie die Argumente von Alberto A. Martinez, dass die Katholische Kirche Giordano Bruno wegen astronomischer Ansichten verurteilt hatte? Was sagt das Ihrer Ansicht nach über das Verhältnis von Wissenschaft und Religion aus?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Alfred Robnik
22.02.2020 11:23:08
Einige Ergänzungen zur Schlussfolgerung im Leitartikel:

„BRUNOS kosmologische Ansichten über das Universum [mit unzähligen Welten, wie unsere Erde, mit Menschen, gleich uns], die Sterne, die Planeten und die Erde brachten ihn in der Tat in Schwierigkeiten, [denn die unsterbliche intelligente Geist-Seele des irdischen Menschen ist kein Produkt der Evolution, sondern ein Geschenk GOTTES, speziell und einmalig für jeden Menschen. Allein nur auf unserer Erde ist GOTT in JESUS CHRISTUS für uns Mensch geworden, um uns aus dem Tod und aus diesem, vom Tod bestimmten Universum zu ‚erlösen‘ und zu befreien]. Er wusste offenbar nicht, dass der Glaube an viele Welten [auf denen Menschen leben sollten, die gleich uns der Erlösung bedürfen] als ketzerisch galt [gilt auch heute noch als nicht mit dem Glauben der Kirche übereinstimmend], so wie es Wissenschaftshistoriker Jahrhunderte später es auch nicht mehr wussten.“

Anmerkung dazu: Mit den Ergänzungen im Text wird nicht bestritten, dass es Sterne mit erdähnlichen Planeten gibt. Niemand aber behauptet, dass auf diesen Planeten sterbliche Menschen mit einer unsterblichen Seele lebten, gleich uns, die der Erlösung bedüftig wären, gleich uns – außer vielleicht Giordano BRUNO.

Was ist das entscheidende Datum im Zusammenhang von Weihnachten?

Für Rainer Hirsch-Luipold besteht die Pointe des Festes darin, dass sich nach christlicher Lehre ein Zeitpunkt in der Geschichte angeben lässt, wann sich Gott selbst in Welt und Geschichte hineinbegeben hat – wenn auch nicht auf den Tag genau. Halten Sie seine Argumentation für plausibel? Und welches Datum ist Ihnen am wichtigsten oder für sie am überzeugensten?

Kontrolliert Gott die Schöpfung?

Wie sollen wir über Gottes Gegenwart in der Schöpfung denken? Wie über jemanden, der auf einem Turm steht und auf unbedeutende Kreaturen im Fluss der Geschichte hinabsieht?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Siegfried G.
18.06.2019 01:33:53
Definition:
Gott = .....................?

(ohne das ist eine Diskussion nicht sinnvoll)

Die Frage der Anthropodizee

Warum soll Leben weitergegeben werden, wenn doch jedes Leben ohnehin nur leidet und letztlich sinnfrei wieder stirbt?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Frank Vogelsang
09.05.2020 17:49:25
Bemerkung zu Felix: Unstrittig ist, dass Höllenangst in der Vergangenheit eine Bedeutung hatte. Aber sie hat sie heute zumindest in großen Teilen des Christentums verloren. Dennoch gibt es viele Christinnen und Christen, die ihren Glauben Ernst nehmen. Offenkundig geht es auch ohne Höllenangst!
Bemerkung zu Benedikt Göcke: Das Argument ist in der Tat interessant, aber auch sehr spekulativ, denn es bezieht sich ja konstitutiv auf etwas, was wir per definitionem nicht wissen: Was denken die, die keine Existenz haben, über die Tatsache, dass sie keine Existenz haben? Strukturell hat das Argument eine Nähe zu dem Argument von Pascal, dass man besser an Gott glauben solle. Beidesmal wird der Argumentationsbereich über das Bekannte ausgedehnt (den Pascalschen Gott kennt man ja auch nicht..) Ich finde das nicht sehr überzeugend..