Arnold O. Benz

"Ich kann mit Zweifel und Ungewissheit leben. Ich finde es viel interessanter mit Nichtwissen zu leben als Antworten zu haben, die vielleicht falsch sind."
Richard Feynman, Excerpt from Feynman's candid interview on BBC, 1981

 

Prof. Dr. Drs.h.c. Arnold Benz studierte theoretische Physik an der ETH Zürich und promovierte in Astrophysik an der Cornell University (USA). Ab 1972 war er Assistent an der ETH Zürich und verbrachte Forschungsaufenthalte am Goddard Space Flight Center der NASA, Universität St. Andrews, Universität Sydney und dem Observatorium Trieste.

Er wurde 1993 Professor an der ETH Zürich und leitete Forschungsprojekte in Sonnenphysik und Stern- und Planetenentstehung. Aus dieser Arbeit entstanden über 450 Fachartikel und 2 Lehrbücher. Neben seiner fachlichen Tätigkeit hat er sich ernsthaft mit der Wahrnehmung von Kunst und Religion im Rahmen des heutigen Weltbilds auseinandergesetzt. Dafür erhielt er den Ehrendoktor der University of the South (USA, Wissenschaft) und der Universität Zürich (Theologie).

Nach seiner Emeritierung 2010 arbeitet er weiter an der ETH Zürich und der Fachhochschule Nordwestschweiz Windisch. Zuletzt erschienen von ihm „Würfelt Gott? Was Physik und Theologie einander zu sagen haben“ (2015), „Die Zukunft des Universums: Zufall, Chaos, Gott?“ (2011) in 10 Sprachen, „Das geschenkte Universum: Astrophysik und Schöpfung“ (2010) in 4 Sprachen.

Arnold Benz hat vier Kinder und 13 Enkel. Er wohnt mit seiner Frau in Bülach/Schweiz.
Seine Persönliche Webseite: www.arnoldbenz.ch

Für uns verfasste er den Leitartikel Das Universum - Weltbild, Design, Vexierbild, oder Ikone?