Unsere Diskussionsforen

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.

Diskussion zu "Gott und das Virus"

Was müssen wir jetzt beachten? Und wie können wir die Lage deuten?

Kein Design in der Natur?

Eine Einladung zur Diskussion

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Prof. Dr. Andreas Beyer, Vorsitz AG EvoBio.
06.03.2020 11:18:37
Ein schöner und fundierter Beitrag. Zwar wird er Kreationisten nicht überzeugen (weil das - faktisch - grundsätzlich unmöglich ist), aber es ist eine gute Zusammenfassung für Interessierte, die auf der Suche nach Argumenten betr. ID sind. Natürlich kann man jedes der Beispiele zerpflücken - weil jedes der Themen so umfangreich ist, dass eine Behandlung in einer solchen Zusammenstellung notwendigerweise didaktische Verkürzungen erzwingt. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis das passiert...

Gibt es einen Schöpfer von allem?

Überzeugen Sie die Argumente für einen Schöpfer des Universums?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Martin Neukamm
08.02.2020 15:02:27
Hallo Herr Schleiff,

vielen Dank für Ihren interessanten Artikel. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob Ihre Argumentation schlüssig ist. Zum Beispiel kann ein übernatürlicher Schöpfer ein Fine-tuning der Naturkonstanten nicht im üblichen Sinn "erklären". Der gegenteilige Befund wäre nämlich erst recht ein Argument für ein göttliches Wunder. Zudem spricht der überwiegend lebensfeindliche Kosmos eher gegen eine Feinabstimmung lokaler astronomischer Parameter. Sie hätten eher ein Argument, wäre der Kosmos nicht mit unwirtlichen Welten durchsetzt, sondern so strukturiert, wie sich das viele im Mittelalter vorstellten: die Erde als Zentrum der Welt, ein paar Sterne, die als "Löcher in der Himmelskuppel" einen Blick in die "Übernatur" gestatten, die Sonne, ein paar Planeten - und das war's.

Natürlich kann man sich darüber streiten, inwieweit die globalen physikalischen Parameter feinabgestimmt sind. Der US-amerikanische Physiker und Astronom Victor Stenger hat untersucht, was passieren würde, wenn man gleichzeitig Variationen der Naturkonstanten um den Faktor 100.000 über und unter den heutigen Werten zuließe. Ergebnis: In über der Hälfte der simulierten Universen wäre die Existenz langlebiger Sterne (über eine Milliarde Jahre) möglich, die eine Evolution anstoßen könnten. Ob man das als "Feinabstimmung" bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe in einem Artikel weitere Argumente gegen das Argument der Feinabstimmung vorgebracht. Zwar trifft der Essay nicht zu 100% Ihre Argumentation, weil er sich gegen die Argumentation eines Evangelikalen richtet. Dennoch sollten aus meiner Sicht die Wesentlichen Einwände abgedeckt sein:

http://www.ag-evolutionsbiologie.net/html/2015/widenmeyer-welt-ohne-gott-kritik-naturalismus-teil-3.html

Beste Grüße, Martin Neukamm

Warum schenken wir?

Ist schenken ein natürliches Phänomen?

Steckt Gott hinter der Gravitation?

Oder denken wir zu monokausal?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Arnulf Wilhelm
24.02.2020 14:14:45
Sehr geehrte Frau Renninger,

ich erlaube mir nicht an Sie aufgrund einer kurzen Publikation einzuordnen und möchte mich zuvorderst für sinnstiftende Anregungen bedanken.
Selbstverständlich ist jedwede Meinung, auch wissenschaftlicher Natur, gerade das konnten Sie sogar im allgemeineren Falle der newtonschen Wissenschaft zeigen, festgelegt oder begrenzt (im Wesentlichen durch die Selbstbeschränktheit des Akteurs). Dass sich diese Grenzen verschieben ließen ist dadurch nicht automatisch festgelegt, bedarf aber einer ständigen Neueinordnung des Erfahrenen und des Erfahrenden selbst. Ebendiese Entwicklungsmöglichkeit wird sich aber de facto in der heutigen Wissenschaft genommen, mag es Newtons Absicht gewesen sein oder nicht. Entscheidend ist also heute ein Verständnis für das Vermächtnis Newtons, auf Basis der weitern gewonnen Erkenntnisse, notfalls auch zulasten seines damaligen Wissensstandes, zu gewinnen. Jedoch ist "a posteriori" nach dieser Erkenntnis klar, dass uns Menschen bisher nicht die abschließende Beurteilung über ein „ob“ oder „in welcher Form“ eine ordnende Kraft vorhanden ist obliegt.

Mit freundlichen Grüßen
Arnulf Wilhelm

Warum „intelligentes Design“ keine Naturwissenschaft ist. Eine Einführung für Nichtbiologen

Teilen Sie die Darstellung des Experten, oder hat diese Lücken?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Prof. Dr. Andreas Beyer
23.09.2019 14:12:25
Klarstellung:

Hemminger referiert hier die aktuelle Evolutionsbiologie in Gegenüberstellung zu Intelligent Design. Er tut dies didaktisch aufbereitet für den interessierte Laien - genau so wie die AG EvoBio oder überhaupt wie eine jede Person, die auf popularwissenschaftlichem Niveau gegen Pseudowissenschaften und Verschwörungstheorien agiert. Unsere Darstellungen basieren - wenngleich didaktisch vereinfacht - auf anerkannter Wissenschaft, auf gut belegten Theorien.

Wenn R.Junker und Wort & Wissen glauben, dies widerlegen zu können, mögen sie dies bitte nicht im Internet und christlichen Verlagen tun, sondern dort, wo WISSENSCHAFTLICH gearbeitet wird: Gründen Sie (reale) Arbeitsgruppen! Sammeln Sie Daten und werten sie aus! Und dann schreiben Sie wissenschaftliche Publikationen in wissenschaftlichen Journalen! Lassen Sie sich zu evolutionswissenschaftlichen Tagungen einladen und stellen Sie sich dem kritischen, fachkundigen Urteil der Wissenschaftsgemeinde! Tipp: Wenn Sie Begriffe wie "Gott", "Schöpfung" und "Wunder" vermeiden, können Sie jedwede Evolutionskritik wissenschaftlich publizieren - vorausgesetzt, Sie haben belastbare Daten und gute Argumente... "Kritische Argumente" im www, in fachfremden Verlagen etc. sind wertlos. Also: Ran an die Arbeit! Danach reden wir dann weiter.

Die Himmel verkünden...

Juan Casanovas SJ erklärt in seinem Artikel das Modell der Kalenderberechnung seit frühen Zeiten. Leuchten Ihnen seine Ausführungen ein?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

h.-p.lieth
27.06.2019 17:49:03
Vorab und wg. der Kürze (meiner) Zeit : Nur ein herzliches "DANKE!" für diese Neue DIALOG-Reihe (unter der bewährten Ägide
von Herrn Dr. Vogelsang ). Freue mich auf weitere Beiträge , zumal ich nicht mehr -wie früher- an allen Tagungen teilnehmen kann.