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Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.
Weitere Diskussionsmöglichkeiten
Diskussion zu "Gott und das Virus"
Was müssen wir jetzt beachten? Und wie können wir die Lage deuten?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Kein Design in der Natur?
Eine Einladung zur Diskussion
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Prof. Dr. Andreas Beyer, Vorsitz AG EvoBio.
am 06.03.2020Gibt es einen Schöpfer von allem?
Überzeugen Sie die Argumente für einen Schöpfer des Universums?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Samuel Locher
am 29.05.2026Danke für Ihren Kommentar
In der Zwischenzeit hat Markus Widenmeyer auf Ihre Einwände Stellung bezogen und diese m.E. ganz gut entkräftet
Allerdings sind beide Seiten unversöhnlich und Ihre Position zu Herr Widenmeyers Standpunkt natürlich vollkommen konträr entgegengesetzt
Darauf wollte ich aufmerksam machen
Zum Beispiel findet sich die Gegendarstellung Widenmeyers, worauf er auf Ihre Einwände eingeht, bereits in der Gegenerwiderung Widenmeyer (2017): Widenmeyer konterte die Angriffe direkt mit der Replik [„Eine kritische Analyse einer Rezension von Welt ohne Gott?“ (vgl. wort-und-wissen.org)], man kann dies auch unter Zuhilfenahme der KI inzwischen gut heraussuchen bzw. herausfiltern und entsprechend überblicken und recherchieren
Plausibilität als ein Kriterium unterliegt freilich zu einem ganz großen Teil der Subjektivität
Was für einen wirklich rationaler (logisch plausibler) und somit in Conclusio logisch überzeugender ist, wenn man verschiedene Modelle nebeneinander stellt und miteinander vergleicht, kann letztlich nicht von der eigenen Persönlichkeit und ihrer zurückliegenden Prägung losgelöst betrachtet werden, so gerne man auch wissenschaftlich versucht, Empirik und Rationalität gemeinsam zu betrachten und am Ende gerne eine absolutes oder objektives Ergebnis hätte
So gesehen, je nachdem wie das Argument formuliert wird, kann die Feinabstimmung sowohl für als auch gegen die Existenz eines göttlichen Wesens verwendet werden, doch darf ich anmerken, dass auch Ihre Sichtweise m.E. ganz und gar unüberprüfbar im Sinne von Prämissen funktioniert, da sie im Nachhinein stets Aussagen dazu machen und festlegen, wenn es einen Gott gäbe, wie dieser dann, wenn er denn der Schöpfer wäre, erschaffen müsste, damit dieser für sie wohlgemerkt als Schöpfer-Gott durchgehen könnte, wie: er müsse übernatürlich agieren und Wunder tun, wenn das jedoch Gott gerade nicht wollte (nach seinem tatsächlichen Willen und Wesen - wie zB uns durch die Bibel offenbart), Sie zitieren zB Leibnitz und seinen Deismus in einen Ihrer Artikel und Stellungnahmen, also ähnlich wie Aristoteles seinen Gottesbeweis formulierte, denn Gott braucht ja nicht einzugreifen, wenn er denn mal die entsprechenden Naturgesetzmäßigkeiten ins Leben gerufen hat (das bedeutet deistischer Glaube, dann läuft die Welt von sich aus selbständig gemäß den ins Leben gerufene Naturgesetzmäßigkeiten oder Konstanten), warum pochen Sie dann auf Wunder und übernatürliche Akte? (wenngleich oft nicht direkt in Ihren Aussagen explizite, eher unterschwellig voraussetzend oder implizierend, wenn Sie davon sprechen in Ihren Artikeln, WIE Gott sein müsste oder WIE er hätte Ihrer Ansicht nach die Natur hätte erschaffen müssen, wenn er sie denn erschaffen hätte Ihres Erachtens nach - allerdings habe ich den Eindruck in vielen Ihrer Aussagen, in denen es um Zufall und Notwendigkeit geht wie übrigens bei fast allen Vertretern evolutionstheoretischer Höherentwicklung, dass der Zufall eher im Sinne einer panentheistischen Naturgottheit fungiert, das meine ich auch nicht polemisch, sondern aufrichtig als analysierender Philosoph, der Weltbilder und religionsphilosophische Aussagen gerne genauer unter die Lupe nimmt)
Ich als Philosoph vertrete das Kalam-kosmologische Argument (was nicht bedeutet, dass ich mit Willem Craig in allen Punkten einig gehe), dieser Ansatz scheint mir in seiner Zugänglichkeit und Nachvollziehbarkeit im Sinne der philosophischen Logik und Plausibilität sehr viel transparenter und einfacher (die Frage also nach möglichen Anfängen, Ursachen und nach der Ewigkeit zu stellen - die theistische rationalistische Philosophiegeschichte ist entsprechend gedanklich erfüllt von diesen Ideen, angefangen bei Platons eigener Ideenlehre, die dem Schöpfungsakt Gottes nach der Genesis übrigens ziemlich nahe kommt, weswegen später besonders Augustinus diese Gedanken Platons wieder aufgriff und quasi christianisierte ähnlich wie später Thomas von Aquin die Thesen Aristoteles in die christliche Philosophie und - Theologie übernahm - wie der Gedanke von Gott als Causa Sui ohne Anfang seit Ewigkeiten her ohne Zeit und Raum, oder anders ausgedrückt: Gott in unendlichen, ewigen Dimensionen, zeitlos und dimensional unendlich als Geist und Person zugleich zu begreifen, etc.)
Obwohl ich mich eher der "alten Schule" im Sinne der Philosophiegeschichte verpflichtet weiß wie Sie unschwer erkennen können (was nicht bedeutet, Wirklichkeit in ihrer Komplexität weniger "modern" als das zu erfassen und zu begreifen wie moderne Theorien versuchen, eine Weltformel im Sinne des Naturalismus zu finden) - in diesem Sinne vertrete ich die volle Überzeugung, dass mitnichten die sogenannten (drei) klassischen Gottesbeweise obsolet oder widerlegt seien, ganz im Gegenteil (und in diese Richtung geht dann wohl auch Widenmeyer, da dem Zufall keine Vorhersehung, Planung oder Teleologie zugeschrieben werden kann), besonders im Hinblick auf Komplexität und Holistik (vgl. Michael Behes Auffassung von der nicht reduzierbaren Komplexität der Lebewesen in der Biologie - man könnte Widenmeyer auch in diesem Sinne so verstehen, indem er dieses Prinzip auf den Kosmos überträgt oder auf die bestimmte Ordnung des Universums bezieht, ähnlich wie es Peter Plichta beispielsweise tut oder sieht) halte ich diese für hoch aktuell und aus wissenschaftlicher und philosophischer Sicht nach wie vor für unwiderlegt (vom nachträglichen anthropischen Prinzip abgesehen meine ich damit insbesondere das kosmologische und teleologische Argument des Gottesbeweises in ihrer erweiterten Form wie zB Lennox und Swinburne diese neu formuliert haben - interessant ist, dass sogar Swinburne für die Existenz Gottes plädiert trotz der Annahme einer möglichen darwinschen Evolution oder Höherentwicklungsgeschichte, die ich jedoch vor allem als theistischer Philosoph aus philosophischer, wissenschaftstheoretischer und theologischer Sicht heraus ablehne, was dem biblischen überlieferten Wesen Gottes / Gottesbild ganz klar widerspricht, denn der "Tod" ist nach christlicher Auffassung der Feind Gottes und demnach könnte zwar Gott durch den Tod evolutiv im Sinne Darwins erschaffen, tut es aber nicht - hier sind wir wieder bei der Debatte, wenn Gott wäre, wie er denn nach Ihrer Ansicht demnach sein müsste und er dann die Welt hätte erschaffen müssen, ungeachtet des Sündenfalls, was DIESER Welt möglicherweise die Ambivalenz von leben und Tod, Gut und Böse verliehen haben mag - ich halte mich da lieber an die historisch sehr glaubwürdige biblische Überlieferung)
ergänzend möchte ich anfügen, dass weitere diskutierte Ansätze im Sinne von Gottesbeweisen sehr zielführend sein können:
Moderne Ontologie (Modal-logischer Gottesbeweis): Mit den Mitteln der modernen Logik wird formuliert: Wenn es möglich ist, dass ein absolut vollkommenes Wesen existiert, dann existiert es auch in allen möglichen Welten (damit ist selbst bei der Annahme von Paralleluniversen und Multiuniversen ein Gottesbeweis bzw. eine Gotteshypothese formuliert (Vertreter: Alvin Plantinga, Kurt Gödel), was natürlich im Sinne Widenmeyers stark zur Geltung kommt ist folgendes: Informationstheorie & Intelligentes Design (ID): die Idee dahinter ist, Biologische Systeme (wie die DNA) enthalten hochkomplexe Informationen und Programme. In der menschlichen Erfahrung (zB in der Architektur unabhängig von ähnlichen Verhältnissen) ist Information immer das Produkt eines Geistes oder Planers oder Architekten, dessen "Spuren" man durch Ähnlichkeiten (je nach Interpretation) erkennen könne - daraus wird auf einen intelligenten Urheber geschlossen, so sehen es beispielsweise John Lennox und Stephen C. Meyer
Viele Grüße, Samuel Locher
Steckt Gott hinter der Gravitation?
Oder denken wir zu monokausal?
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Arnulf Wilhelm
am 24.02.2020ich erlaube mir nicht an Sie aufgrund einer kurzen Publikation einzuordnen und möchte mich zuvorderst für sinnstiftende Anregungen bedanken.
Selbstverständlich ist jedwede Meinung, auch wissenschaftlicher Natur, gerade das konnten Sie sogar im allgemeineren Falle der newtonschen Wissenschaft zeigen, festgelegt oder begrenzt (im Wesentlichen durch die Selbstbeschränktheit des Akteurs). Dass sich diese Grenzen verschieben ließen ist dadurch nicht automatisch festgelegt, bedarf aber einer ständigen Neueinordnung des Erfahrenen und des Erfahrenden selbst. Ebendiese Entwicklungsmöglichkeit wird sich aber de facto in der heutigen Wissenschaft genommen, mag es Newtons Absicht gewesen sein oder nicht. Entscheidend ist also heute ein Verständnis für das Vermächtnis Newtons, auf Basis der weitern gewonnen Erkenntnisse, notfalls auch zulasten seines damaligen Wissensstandes, zu gewinnen. Jedoch ist "a posteriori" nach dieser Erkenntnis klar, dass uns Menschen bisher nicht die abschließende Beurteilung über ein „ob“ oder „in welcher Form“ eine ordnende Kraft vorhanden ist obliegt.
Mit freundlichen Grüßen
Arnulf Wilhelm
Warum „intelligentes Design“ keine Naturwissenschaft ist. Eine Einführung für Nichtbiologen
Teilen Sie die Darstellung des Experten, oder hat diese Lücken?
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Matthias Wierhake
am 22.03.2024Ich denke, dass ich mit meiner Frage hier richtig sein könnte.
Bitte zeigen Sie auf wissenschaftlicher Basis, nicht nur theoretisch, dass folgende Probleme bereits gelöst sind.
Damit James Tour seine Videos in Youtube endlich löschen kann.
Tour bot an, alle seine Videos zu diesem Thema zu entfernen, wenn drei führende Experten zustimmen würden, dass eines der fünf grundlegenden Probleme gelöst sei:
Verknüpfung von Aminosäuren zu Ketten (auch Polypeptide genannt)
Verknüpfung von Nukleotiden zu RNA-Molekülen
Verknüpfung einfacher Zucker (auch Monosaccharide genannt) zu Ketten, die als Polysaccharide bekannt sind
Herkunft biologischer Informationen
Zusammenbau von Komponenten zu einer Zelle
Wie ist das alles zufällig abgelaufen. ? Konkret bitte, im Labor. Wissenschaftlich fundiert. Keine Theorie, wie es funktionieren könnte.
Viele Grüße
M. Wierhake


Shagy
am 23.12.2020Nun diese Aussage ist so vereinfacht falsch, den in Johannes 1. wird deutlich gesagt das alles durch ihn und nichts ohne ihn geschaffen wurde.
Selbst die "Baupläne" und die Materie für den Bau der Atombombe sind von Ihm geschaffen, und der gesamte Kosmos ist sein
Werk.
Nachdem wir nun "Glauben" das er der Initiator des Lebens ist hat er also eben auch Leben in allen Formen erschaffen, und am Beginn der Geschichte war alles sehr gut. Erst als der Mensch seine Freiheit missbrauchte und von der Frucht der Erkenntnis, des Guten und Bösen nahm, veränderte sich alles für die Welt.
Seitdem hat der Mensch eine große Verantwortung für sein Leben und das Leben der anderen, der Mensch weiß um das Gute tut aber das Böse (Römer 7,19). Das ist die Sünde des Menschen. Von daher dürfen wir uns freuen das Jesus gekommen ist um uns endlich zu Erlösen, allerdings leben wir solange, bis der "neue Himmel und die Neue Erde" bei seiner Wiederkunft, in diesem Erlösten Widerspruch den Paulus beschreibt. Einfach zu sagen das Virus ist nicht von Gott nützt nur den Verschwörern, das sich ein Virus in so rasanter Geschwindigkeit ausbreiten konnte, dafür hat der Mensch alles getan, so wie MLK es einmal sagte: " Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben." genau daran leidet diese Welt und mit ihr die ganze Schöpfung.
Corona sollte uns herausfordern, wir sollten die Menschen schützen und ihnen die frohe Botschaft des Christus mitteilen, dazu sind wir in der Welt.