Theologie und Naturwissenschaften – sind das nicht Gegensätze?

Einführung von Andreas Losch

Um es gleich zu Beginn zu sagen: Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien zueinander gegensätzlich wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos. Die historische Entwicklung und Auseinandersetzung der beiden Disziplinen, auch im Falle Galileis und Darwins,  ist wesentlich vielschichtiger und daher auch spannender als diese Auffassung nahelegt.

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Verkörperte Energie

Leitartikel von Ernst Peter Fischer

Energie ist ein hochaktuelles Thema, bleibt aber ein uralter Begriff der Philosophie. Aristoteles wollte damit die Kraft beschreiben, die Möglichkeiten in Wirklichkeiten verwandeln kann, die also ein potentielles in das real erlebte Sein umzusetzen vermag. Vorgänge dieser Art lassen sich als eine Art Schöpfungsgeschichte erzählen, wie es lange vor dem Aufkommen der modernen Wissenschaft geschehen ist. Dies soll hier versucht werden.

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Zur Kreativität der Erde

Editorial von Frank Vogelsang

Gerne werden die Forderungen in der Klimadebatte mit dem Slogan „Bewahrung der Schöpfung“ zusammengefasst. Dieses populäre Motto der Umweltschutzbewegung ist schon alt, bereits in den 80er Jahren wurde es im Rahmen der weltweiten Ökumene bekannt und beliebt. Es entstand damals der konziliare Prozess, der aus drei Kernforderungen bestand: Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung. Ist die Schöpfung also etwas Statisches, etwas, das man bewahren kann wie vielleicht alte Gegenstände aus der Kindheit? Ist die Schöpfung ein bestimmter, genau abgestimmter Zustand?

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Müssen wir uns vor intelligenten Computern fürchten?

Über die künstliche Intelligenz berichten die Medien wieder verstärkt. Müssen wir eine übermenschliche Intelligenz der Computer („Super-Intelligenz“) fürchten, der wir hilflos ausgeliefert wären? In seiner Ethik-Kolumne "evangelisch kontrovers" vertritt Alexander Maßmann die Meinung, dass das auf einem Missverständnis der menschlichen Intelligenz beruht.

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Neues Buch zu dieser Webseite

Gottes Schöpfung und menschliche Technik

Am 4. November ist bereits der dritte Band unserer erfolgreichen Reihe zu dieser Webseite erschienen, diesmal bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft. Das Buch bringt Gedanken zur göttlichen Schöpfung und zu menschlichen Handlungsmöglichkeiten miteinander ins Gespräch. Dabei zeigen sich mehr Facetten, als es der Mythos vom Dauerkonflikt zwischen Naturwissenschaft und Theologie nahelegt. Zu den 17 namhaften Autoren gehören der Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume, der Astrophysiker Prof. Dr. Dr. Heino Falcke und der Technikjournalist Thomas Ramge.

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Hansjörg Hemminger und Andreas Beyer, Was kann Naturwissenschaft und was nicht?

Die Grundlagen naturwissenschaftlicher Erkenntnis in der Diskussion

Am 12. Februar 1809 wurde Charles Darwin geboren. Im gleichen Jahr publizierte Jean-Baptiste de Lamarck die erste echte Evolutionstheorie, in der er die Vererbung erworbener Eigenschaften postulierte (Lamarckismus). 1859 erschien das Hauptwerk Charles Darwins „On the Origin of Species…“, in dem ihm die Zusammenfassung aller damals ersichtlichen Argumente für die Abstammungslehre gelang, mithin also auch für ein langes Erdalter, eine lange Naturgeschichte der Lebenswelt, für die Verwandtschaft aller Lebewesen und ihren gemeinsamen Ursprung. Darwins kausale Erklärung der Evolution, die Theorie der natürlichen Zuchtwahl (Selektionstheorie), erläuterte die Entstehung von Zweckmäßigkeit in der Natur durch Naturprozesse. Heute beschreibt die kausale Evolutionstheorie das komplizierte Wechselspiel von Genetik, Ontogenese (individuelle Entwicklung) und Ökologie in immer besserer Auflösung. Ihr Theoriegefüge ist eingebettet in die Standardtheorien der Kosmologie, in die Geologie, in die Biochemie, in biochemische Hypothesen zum Übergang von unbelebter Materie zum Leben usw. Eine indirekte Konsequenz der modernen Evolutionstheorie ist, dass sie sich immer weiter von der Alltagserfahrung und dem Vorstellungsvermögen des Laien entfernt.

>>Lesen Sie den ganzen Text, in der ausführlichen Fassung nur auf dieser Webseite.

Der aktuelle Kommentar aus unseren Diskussionen

Kann man Gott wissenschaftlich beweisen?

Was denken Sie?

Dirk Evers zieht in seinem Leitartikel ein negatives Fazit. Ein Gottesbeweis erscheint "weder möglich noch sinnvoll". Was denken Sie dazu? Hat der Autor etwas übersehen, oder schließen Sie sich seiner Meinung an?

Tilman Kluge
vor 3 Wochen

Vielleicht hilft auch die Sammlung https://www.gott--wissen.de

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