
Theologie und Naturwissenschaften – sind das nicht Gegensätze?
Einführung von Andreas Losch
Um es gleich zu Beginn zu sagen: Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien zueinander gegensätzlich wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos. Die historische Entwicklung und Auseinandersetzung der beiden Disziplinen, auch im Falle Galileis und Darwins, ist wesentlich vielschichtiger und daher auch spannender als diese Auffassung nahelegt.

Genauer wünschen: Wie behaupten wir uns gegen die schlauen Bots?
Manulea Lenzen
Noch nie hat sich eine App so schnell verbreitet wie ChatGPT. Nach der Veröffentlichung im Jahr 2022 brachte sie es in gerade einmal fünf Tagen auf ein Million Nutzerinnen und Nutzer, nach zwei Monaten waren es hundert Millionen, aktuell sollen es etwa 800 Millionen pro Woche sein. Längst haben andere Firmen nachgezogen. Woche für Woche werden neue, noch leistungsfähigere Modelle veröffentlicht, können KI-Agenten immer komplexere Aufgaben selbständig erledigen. Die Dialogsysteme – Chatbots – auf der Basis der großen Sprachmodelle gelten als Beleg: Nach so einigen Fehlstarts hat es nun geklappt mit der Künstlichen Intelligenz. Wo immer wir klicken und scrollen drängen uns die klugen Helferlein inzwischen ihre Hilfe auf: Haben Sie eine Frage? Brauchen Sie eine Übersetzung? Sparen Sie Zeit und lesen Sie eine Zusammenfassung! Kluge Roboter, vor allem Humanoide, gelten als das nächste „große Ding“. Lang gehegte Science-Fiction-Träume sind in Erfüllung gegangen.

In welche Zukunft führt die Künstliche Intelligenz?
Editorial von Frank Vogelsang
Diskussionen zur Künstlichen Intelligenz gibt es zurzeit an vielen Orten der Gesellschaft. Das zurecht, denn ohne Zweifel handelt es sich bei den Systemen Künstlicher Intelligenz um eine sehr mächtige und folgenreiche technologische Entwicklung. Aber welche Folgen wird ihre Einführung in die unterschiedlichen Sphären von Gesellschaft und Kultur konkret haben? Wie sind sie einzuschätzen?
Hansjörg Hemminger und Andreas Beyer, Was kann Naturwissenschaft und was nicht?
Die Grundlagen naturwissenschaftlicher Erkenntnis in der Diskussion
Am 12. Februar 1809 wurde Charles Darwin geboren. Im gleichen Jahr publizierte Jean-Baptiste de Lamarck die erste echte Evolutionstheorie, in der er die Vererbung erworbener Eigenschaften postulierte (Lamarckismus). 1859 erschien das Hauptwerk Charles Darwins „On the Origin of Species…“, in dem ihm die Zusammenfassung aller damals ersichtlichen Argumente für die Abstammungslehre gelang, mithin also auch für ein langes Erdalter, eine lange Naturgeschichte der Lebenswelt, für die Verwandtschaft aller Lebewesen und ihren gemeinsamen Ursprung. Darwins kausale Erklärung der Evolution, die Theorie der natürlichen Zuchtwahl (Selektionstheorie), erläuterte die Entstehung von Zweckmäßigkeit in der Natur durch Naturprozesse. Heute beschreibt die kausale Evolutionstheorie das komplizierte Wechselspiel von Genetik, Ontogenese (individuelle Entwicklung) und Ökologie in immer besserer Auflösung. Ihr Theoriegefüge ist eingebettet in die Standardtheorien der Kosmologie, in die Geologie, in die Biochemie, in biochemische Hypothesen zum Übergang von unbelebter Materie zum Leben usw. Eine indirekte Konsequenz der modernen Evolutionstheorie ist, dass sie sich immer weiter von der Alltagserfahrung und dem Vorstellungsvermögen des Laien entfernt.
>>Lesen Sie den ganzen Text, in der ausführlichen Fassung nur auf dieser Webseite.
Der aktuelle Kommentar aus unseren Diskussionen
ZUM ARTIKEL "GIBT ES WISSENSCHAFTLICHE INDIZIEN FÜR EIN LEBEN NACH DEM TOD?"
Zur Diskussion um den Film "Hereafter - das Leben danach"
Die beiden Autoren unseres Artikels zum Thema Nahtoderfahrungen sind geteilter Meinung. Günter Ewald sagt: Fortschreitende Aufklärung über das durch Quantenphysik veränderte Weltbild und die weitere Erforschung von Nahtoderlebnissen wird künftig dem Glauben an ein Leben nach dem Tod weiter Auftrieb geben. Christian Hoppe hält dagegen fest: Die Nahtoderfahrung findet vollständig im Leben statt, diesseits der Todesgrenze. Grundsätzlich gilt: Wer immer etwas berichten kann, war niemals tot (auch nicht „klinisch tot“). Trotzdem hält er an der Hoffnung auf das ewige Leben fest. Was meinen Sie? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Sind Nahtoderfahrungen Hinweise auf ewiges Leben?
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Kinseher Richard
vor 1 StundeIch habe seit 2006 eine komplette Erklärung für das Phänomen ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) erstellt und veröffentlicht.
2006 bis 2026 - zum 20-Jahre Jubiläum möchte ich nochmals darauf aufmerksam machen:
NTEs lassen sich komplett als Ergebnis eines sehr einfachen Erinnerungsvorgangs erklären - bei dem LIVE und BEWUSST erleben kann, wie das Gehirn eine/n einzelne/n Reiz / Gedanken / Situation systematisch und strukturiert verarbeitet. Weil NTEs nur das Ergebnis eines einfachen Erinnerungsvorgangs sind, haben sie nichts mit …
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