Erstellt von al | | Politik | PID | Bioethik | Deutsch

Debatte über Gentests an Embryonen dauert an - evangelisch.de

Evangelisch.de berichtet über die verschiedenen Positionen in der Vorparteitags-CDU zur PID und die Öffnung der Diskussion, die sich der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider wünscht. "Ich bin überzeugt davon, dass sich der Mensch nicht selbst schafft und die Zulassung der PID immer größere Weiterungen haben wird", sagte Bundesforschungsministerin Schavan. Interessant wäre es dann, die Debatte im Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften aufzugreifen, in wie weit der Mensch nicht auch "geschaffener Mitschöpfer" ist; allerdings ist dieser besonders im amerikanischen Raum benutze Ausdruck sicher zu weit gehend, ein alternativer Vorschlag wäre die Rede von der "schöpferischen Kooperation" des Menschen mit Gott. - al

Erstellt von al | | PID | Bioethik | Deutsch

Schwere Geburt ZEIT Nr. 46 S. 46

"Prädikative genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitspräventation" heisst die komplexe Studie der Nationalen Akademie der Wissenschaften, von der sich der Verfasser des Artikels eine Stellungnahme zur PID erhofft hätte - doch die lag nicht in ihrem Auftragsbereich. Hätte man sich damit beschäftigt, so der Vorsitzende der Expertengruppe richtig, wäre es schnell um Wertefragen gegangen, und dann hätte die Studie auch viel länger gedauert. Der Grund dafür, dass sie nicht behandelt wurde, ist aber ein anderer: sie wird im Gendiagnostikgesetz, zu dem Stellung bezogen wurde, gar nicht behandelt. Dennoch kommt der Verfasser zum Schluss, dass die Auseinandersetzung mit der komplexen Materie lohnt. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Anthropologie | Nahtod-Erfahrung

Einmal im Jenseits und zurück - Stuttgarter Wochenblatt

Der Titel des Berichts über eine Akademietagung zur Nahtoderfahrung (siehe Dokumentation unter www.forum-grenzfragen.de/diskurs/nahtoderfahrung/nahtoderfahrung.html) führt leider in die Irre: Allen Beteiligten - auch denen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben - ist klar, dass es sich um eine diesseitige und nicht jenseitige Erfahrung handelt. Als Beweis für ein Jenseits lassen sich diese Erfahrungen theologisch jedenfalls nicht missbrauchen. Auch der Schluss des Artikels ist missverständlich: Wenn der Neurowissenschaftler Heydrich vom Tagungsleiter als "relativ bescheiden" bezeichnet wurde, war dies nicht negativ gemeint, wie die umgangssprachliche Verwendung nahelegt. Gemeint war vielmehr positiv, dass Heydrichs Erklärungsanspruch im Unterschied zu manchen naturalistischen Hardlinern "relativ bescheiden" war. Zutreffend aber deutet der Untertitel eine Kernaussage der Tagung an: Die Nahtoderfahrung verändert das Leben der Betroffenen zutiefst und nachhaltig - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Sterbehilfe | Patientenverfügung | Politik | Anthropologie | PID | Bioethik

Thema: Bioethik - Das Parlament

Das Parlament Nr. 45 widmet sich umfangreich dem Themenschwerpunkt Bioethik. Der Titelbeitrag von Oliver Tolmein widmet sich dem Bundestag und den Antworten der Abgeordneten zu den letzten Fragen des Lebens: "Das Gewissen entscheidet". Katja Wilke thematisiert die "Angst vorm Designerbaby", die Aufhebung des Fraktionszwangs, aber auch den straffen Zeitplan zur Abstimmung über die PID. Ausführlich stellt Helmut Stoltenberg unter dem Titel "Riss durch die Fraktionen" die Positionen der Politiker zur PID vor. Der Bioethiker Giovanni Maio hält den Sinn des Ungeplanten wach: "Kinder sind keine Produkte". Aber auch das Lebensende wird bedacht: Pro und Contra zum begleiteten Suizid sowie die Einigung des Bundestages zur Patientenverfügung. Weiteres: Organspende, Glaube und Politik, Klonen, Paragraph 218 und Pränataldiagnostik, regenerative Medizin, Hirntodkriterium, Walter Jens und Demenz. Hochaktuell, differenziert und umfassend! - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | PID | Bioethik

"PID wird immer ein ethisches Dilemma bleiben" - evangelisch.de

Das Strafgesetzbuch sei kein geeignetes Mittel, um die Fragen des Lebens zu regeln, so der Medizinethiker Eckhard Nagel in diesem Interview. Er plädiert für eine vorsichtige Neuregelung, die Rücksicht nimmt auf die wenigen Einzelfälle, in denen es hilfreich sein kann, eine PID durchzuführen. Die Ehrfurcht vor dem Leben als ethisches Leitmotiv gebiete es auch diese speziellen Situationen und Lebensgeschichten ins Auge zu fassen. Interessant, dass in dem Interview "Kirchenvertreter" pauschal als die PID ablehnend klassifiziert werden, da stand andernorts anderes zu lesen. - al

Erstellt von al | | PID | Bioethik | Deutsch

Zellhaufen mit Potential SPIEGEL Nr. 44

Ein ausführlicher, nahegehender Bericht über die Vorzüge der PID aus Sicht von Eva Menasse, der auch die Wertefrage nicht ausklammert, sie aus jüdischer Sicht überraschend etwas anders beantwortet, als man vielleicht erwarten sollte. Ein wenige Tage alter Embryo ist für Menasse bei höchstem Respekt vor dem menschlichen Leben kein Mensch, sondern ein Zellhaufen mit Menschpotential. Damit bezieht sie klar Stellung und begründet diese, weist auch auf den Widerspruch zum geltenden Recht bei Schwangerschaftsabbruch hin. Ein Beitrag, der sicherlich zumindest nachdenklich macht. - al

Erstellt von al | | Bioethik | PID | Deutsch

Es ist unsere Pflicht, Gentests zu entwickeln SPIEGEL Nr.44

Ein sehr kurzes Interview mit Hans-Hilger Ropers, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin, über die rasanten Fortschritte in der Erkennung von Erbleiden und über die Familienplanung der Zukunft - und von keinerlei Trübung des Fortschrittsglaubens belastet. - al