Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Atheismus

Kann ein Atheist ein moralischer Mensch sein? - Scienceblogs

Aus vermutlich christlicher Perspektive wehrt sich Christian Reinboth gegen die Unterstellung, Atheisten und Agnostiker seien unmoralisch. Er untermauert dies mit einem ausführlichen Zitat von Hans Küng, aus dem hervorgeht, dass nichtreligiöse Menschen "manchmal sogar besser als bestimmte Gläubige" das Leben bestehen können. Der kurze Beitrag hat eine lange Liste von Kommentaren hervorgerufen (der Autor wundert sich auf Twitter selbst darüber), was zeigt, dass das Thema aktuell ist und auf Echo stößt. Auch bei nichtreligiösen Kommentatoren fanden die Äußerungen des gegenseitigen Respekts Anklang, führten aber auch zu Fragen wie: Warum dann überhaupt glauben? - hhp

Erstellt von hhp | | Englisch | Benedikt XVI.

Pope says Hawking got it wrong - Greensboring

Greensboring bezieht sich auf den CNN-Blog. Gab dieser den Papst schon falsch wieder, so wird die Wiedergabe bei Greensboring noch falscher. Dass Hawking vom Papst eigentlich gar nicht erwähnt wurde, verschweigt man. Und Gott in der Welt zu enthüllen - bei CNN noch "teilweise" Aufgabe der Wissenschaft - sei an erster Stelle der ganze Grund für die Wissenschaft. Stille Post im Internet! - hhp

Erstellt von hhp | | Englisch | Schöpfung | Wissenschaftsgeschichte | Wissenschaftstheorie | Benedikt XVI.

Address of his Holiness Benedict XVI to participants in the plenary session of the pontivical academy of sciences - Vatikan Website

In seiner Rede vor der päpstlichen Akademie der Wissenschaften bringt der Papst die "Wertschätzung der Kirche für die andauernde wissenschaftliche Forschung" zum Ausdruck. Die wissenschaftlichen Entwicklungen seien sowohl erhebend, sofern die Komplexität der Natur über alle Erwartungen hinaus entdeckt wurden, als auch bescheiden, sofern einige Theorien nur teilweise bewiesen werden konnten. Die Erfahrung des Wissenschaftlers als Mensch führe zur Anerkennung einer grundlegenden Vernunft, welche die Welt erhalte. Dies sei der Treffpunkt von Wissenschaft und Religion, und Wissenschaft werde so zum Ort des Dialogs zwischen Mensch und Natur und - potenziell - sogar zwischen Mensch und seinem Schöpfer. Für die Zukunft erwartet der Papst Interdisziplinarität verbunden mit philosophischer, synthetisierender Reflexion und die Informierung wissenschaftlicher Errungenschaften mit Brüderlichkeit und Frieden - hhp