Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Umweltverantwortung | Bioethik | Deutsch

Ethikkommission zur Atompolitik - "Ein biblisches Gebot" - süddeutsche.de

Angesichts der Katastrophe von Fukushima hat die Bundeskanzlerin eine Ethikkommission gegründet, die klären soll, ob Atomenergie in Deutschland ethisch verantwortbar ist. Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft wurden in die Kommission berufen - sowie drei christliche Vertreter. sueddeutsche.de hat schriftlich nachgefragt was der christliche Glaube mit Atomenergie zu tun hat, und wieso Christen berufen wurden, aber keine Vertreter von Umweltorganisationen. Nun, das kann im Grunde nur die Kanzlerin beantworten. Die berufenen Kirchenvertreter sagen, sie wurden wohl nicht wegen eines spezifischen Expertenwissens berufen, sondern als Vertreter gesellschaftlich relevanter Institutionen, die hinsichtlich der ethischen Urteilsbildung unserer Gesellschaft Bedeutung haben und die einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung eines ethischen Grundkonsenses in dieser wichtigen Zukunftsfrage leisten können. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution

Bausteine des Lebens: Am Anfang war... - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Stanley Millers Ursuppenexperimente zum Beginn des Lebens sind weitgehend bekannt, haben wissenschaftlich jedoch an Bedeutung verloren. Unbekannt geblieben sind dagegen Millers Folgeexperimente, deren Proben nun mit neuen Methoden erneut unter die Lupe genommen wurden. Dabei erwiesen sie sich als erheblich ergiebiger als die klassischen Experimente. Die Forscher sehen neue Argumente für die Ursuppentheorie und planen noch in diesem Jahr eine Wiederholung des klassischen Experiments - hhp

Erstellt von al | | Bioethik | PID | Deutsch

PID-Gesetzesentwurf: Doppelte Falle - ZEIT Nr. 11 S. 37

Das deutsche Embyronen-Schutzgesetz verbietet es, mehr als drei Eizellen pro Behandlungszyklus zu befruchten. Der Sinn der PID ist es jedoch, aus mehreren Embryonen die genetisch belasteten auszusortieren. Stünden nur drei zur Auswahl, könnte am Ende gar kein gesunder Keimling übrig bleiben. Durchschnittlich sind sieben Embryonen nötig, damit schließlich zwei unbelastete eingepflanzt werden können. Allerdings kommt es durchaus auch vor, dass nur ein oder zwei befruchtete Eizellen schadhaft sind. Dann entstehen überzählige Embryonen. Deren Schicksal muss ebenfalls geklärt werden. Das macht die Befürwortung der PID sicher nicht leichter. - al