Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution

Bausteine des Lebens: Am Anfang war... - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Stanley Millers Ursuppenexperimente zum Beginn des Lebens sind weitgehend bekannt, haben wissenschaftlich jedoch an Bedeutung verloren. Unbekannt geblieben sind dagegen Millers Folgeexperimente, deren Proben nun mit neuen Methoden erneut unter die Lupe genommen wurden. Dabei erwiesen sie sich als erheblich ergiebiger als die klassischen Experimente. Die Forscher sehen neue Argumente für die Ursuppentheorie und planen noch in diesem Jahr eine Wiederholung des klassischen Experiments - hhp

Erstellt von al | | Bioethik | PID | Deutsch

PID-Gesetzesentwurf: Doppelte Falle - ZEIT Nr. 11 S. 37

Das deutsche Embyronen-Schutzgesetz verbietet es, mehr als drei Eizellen pro Behandlungszyklus zu befruchten. Der Sinn der PID ist es jedoch, aus mehreren Embryonen die genetisch belasteten auszusortieren. Stünden nur drei zur Auswahl, könnte am Ende gar kein gesunder Keimling übrig bleiben. Durchschnittlich sind sieben Embryonen nötig, damit schließlich zwei unbelastete eingepflanzt werden können. Allerdings kommt es durchaus auch vor, dass nur ein oder zwei befruchtete Eizellen schadhaft sind. Dann entstehen überzählige Embryonen. Deren Schicksal muss ebenfalls geklärt werden. Das macht die Befürwortung der PID sicher nicht leichter. - al

Erstellt von al | | Bioethik | PID | Deutsch

Gendiagnostik: Ethikrat uneins über PID - ZEIT ONLINE

Der Streit um die Präimplantationsdiagnostik spaltet Politik und Gesellschaft. Auch der Ethikrat hat zu keiner einheitlichen Position gefunden. Die Befürworter der PID im Ethikrat argumentieren in ihrem Votum, mit der Methode könne Paaren geholfen werden, "die aus genetischen Gründen wiederholte Fehl- oder Totgeburten erlebt haben". Außerdem könnten Schwangerschaftsabbrüche vermieden werden. Die PID-Gegner im Ethikrat wenden in ihrem Votum ein, durch PID könne menschliches Leben aufgrund unerwünschter Eigenschaften verworfen werden. Außerdem könne die Anwendung auch bei einer zunächst engen Begrenzung nach und nach ausgeweitet werden. Das kontroverse Stimmungsbild im Ethikrat zeigt in der Tat, dass der Deutsche Bundestag eine offene Diskussion ohne Fraktionszwang führen muss. - al