Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Hawking | Deutsch | Kosmologie

Physiker Hawking: Kein Gott nötig für Universum - evangelisch.de

Auch evangelisch.de berichtet von der bevorstehenden Neuerscheinung Hawkings. Spontane Schöpfung sei der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren. Es sei nicht nötig, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen. Das stimmt natürlich, doch das Urteil darüber bleibt eine metaphysische Frage, in der Atheisten und Gläubige naturgemäß unterschiedlich urteilen werden. Ein naturwissenschaftliches Urteil über den Anfang aller Dinge wird kaum möglich sein. - al

Erstellt von al | | Wissenschaftsgeschichte | Philosophie | Deutsch

Herrlich böse - Spiegel

Skandal an der Elite-Uni Harvard: In mindestens acht Fällen soll der Starwissenschaftler und Bestseller-Autor Marc Hauser Daten aus Tierstudien zurückgehalten und falsch analysiert haben. Welche seiner spektakulären Erkenntnisse zur Evolution des Menschen stimmen noch? Sei es die Evolution der Sprache, die Gefühle der Tiere oder die Entstehung der Moral: Hauser stieß bei all diesen großen Rätseln auf spannende Erkenntnisse und verarbeitete diese in aufsehenerregenden Büchern. Inzwischen steht alles, was Hauser und die Forscher aus seinem Labor publiziert haben, unter Generalverdacht. Was ist jetzt mit seinen Befunden, auf denen z.B. Richard David Prechts Bestseller seine Argumentation aufbaut? Der Streit um Hausers Experimente lässt erahnen, wie leicht es zu Verstößen gegen die wissenschaftlichen Standards kommen kann. - al

Erstellt von al | | Deutsch | Sterbehilfe | Bioethik

Sterbehilfe: Dienstleister in tödlicher Mission | Wissen | ZEIT ONLINE

Sterbehilfe ist für Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli das letzte zu erkämpfende Menschenrecht. Das Portrait versucht, einen Eindruck von Minelli zu vermitteln. Es ist der burschikose Umgang mit dem Sterben, der viele gegen ihn aufbringt. Dazu kommt sein Stil. "Das deutsche Gesundheitswesen ist klerikal bevormundet. Viele Krankenhäuser gehören den Kirchen, und jeder zweite deutsche Politiker war früher mal Ministrant. Und die deutsche Christliche Patientenverfügung - völlig unwirksam. Reiner Betrug." Wie viele Prozesse Ludwig Minelli im Laufe seines Lebens schon geführt hat, kann er nicht mal schätzen. Heute ist assistierter Suizid nur in der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und in den amerikanischen Staaten Oregon, Washington und Montana erlaubt. Doch mit Ausnahme der Schweiz muss man überall im Land wohnhaft und unheilbar krank sein. Daher der Sterbetourismus in die Schweiz. - al