Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Philosophie | Physik | Deutsch

Das Quantentröpfchen

Die Basis unseres materiellen Weltbildes sei alles andere als stabil. Ein neu entdecktes "Quasiteilchen", das "Dropelton" zeigt, wie sehr die Physik zur Geisteswissenschaft geworden ist, so meint der Kommentator Ulrich Schnabel. "Sie behandelt flüchitige Dinge, die eigentlich nicht existieren, frei von praktischem Nutzen sind und nur unsere geistige Vorstellungswelt bereichern." Ob diese Beschreibung aber auf die Geisteswissenschaften zutrifft? - al

| Deutsch | Evolution | Philosophie

Evolutionstheorie : Die Selektion allein erklärt nicht die Welt, sagt Thomas Nagel - Tagesspiegel

Die Evolution allein erklärt nicht, wie die Welt sich entwickelt, sagt der amerikanische Philosoph Thomas Nagel. Darwinisten und Intellektuelle fühlen sich verraten - und gehen auf den Rawls-Schüler los.

Erstellt von fv | | Deutsch | Philosophie

Das emotionale Tier - ZEIT Nr. 37 S. 54f

Michael Hartmann weist darauf hin, dass den Gefühlen in der Philosophie neue Aufmerksamkeit geschenkt werden. Tatsächlich waren Gefühle immer schon Thema der abendländischen Philosophie, doch seit Platon zumeist mit der Rolle des Widersachers der Vernunft; sie waren das, was der Philosoph zu überwinden trachtete. Doch seit den 80er Jahren des letzten Jhds. finden die Gefühle in einer anderen Weise neue Aufmerksamkeit. Man begann zu erkennen, dass Gefühle durchaus auch rationale Anteile haben. Es ist also vernünftig, sich mit Gefühlen zu befassen. Diese gerieten immer stärker in die Aufmerksamkeit, das Schlagwort der emotionalen Intelligenz machte die Diskussion populär. Doch auch hier warnt Hartmann zurecht: Gefühle mögen rationale Anteile haben, aber sie lassen sich nicht rationalisieren. Ihnen bleibt ein widerständiger Kern, der weder Gegner der Vernunft ist noch auch die Vernunft in anderer Form. Vielmehr zeigen sie auch die grundlegende Gegebenheit des Menschen: So ist es eben - fv