Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | PID | Bioethik | Deutsch

Zellhaufen mit Potential SPIEGEL Nr. 44

Ein ausführlicher, nahegehender Bericht über die Vorzüge der PID aus Sicht von Eva Menasse, der auch die Wertefrage nicht ausklammert, sie aus jüdischer Sicht überraschend etwas anders beantwortet, als man vielleicht erwarten sollte. Ein wenige Tage alter Embryo ist für Menasse bei höchstem Respekt vor dem menschlichen Leben kein Mensch, sondern ein Zellhaufen mit Menschpotential. Damit bezieht sie klar Stellung und begründet diese, weist auch auf den Widerspruch zum geltenden Recht bei Schwangerschaftsabbruch hin. Ein Beitrag, der sicherlich zumindest nachdenklich macht. - al

Erstellt von al | | Politik | PID | Bioethik | Deutsch

Präimplantationsdiagnostik (PID): Widerstand in der CDU gegen Merkel - Medizin - Wissen - FAZ.NET

Einige prominente CDU-Politiker, darunter die Ministerinnen von der Leyen und Schröder, sind für die Zulassung der PID bei schwerer erblicher Vorbelastung der Eltern. Zur Begründung heißt es: „Sie dient dem Schutz des ungeborenen Lebens und dem Schutz der Mutter vor schwerwiegenden Schwangerschaftskonflikten.“ Sie stellen sich damit gegen Merkel, die sich kürzlich für ein vollständiges Verbot der PID ausgesprochen hatte. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Bioethik | PID

PID: Sollen die Embryonen zum Massenscreening? FAZ.NET

Um mittelfristige Wirkungen der Präimplantationsdiagnostik (PID) abschätzen zu können, blickt der Artikel auf Erfahrungen in den USA, wo PID schon länger angewandt wird. Dort bereite man sich inzwischen auf eine "kollektive Testung" vor. Am Beispiel der Erbkrankheit Mukoviszidose hatte Mitte des Jahres der Direktor eines der weltweit erfahrensten Reproduktionsinstituts in Chicago vorgerechnet, dass sich der flächendeckende Einsatz der PID "schon in wenigen Jahren finanziell lohnen würde". Das kosteneffiziente Szenario setze allerdings voraus, dass man belasteten Paaren keine Entscheidungsfreiheit mehr zugestehe. Den sozialen Folgen stellt der Beitrag noch medizinische Folgen zur Seite. So gäbe es Anlass, neurologische Risiken für nach PID Geborene zu erforschen. Insgesamt plädiert die Autorin für eine intensive Folgenabschätzung, bevor PID Verbreitung finde - hhp