Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Meditation Beats Anxiety By Activating Certain Brain Regions, Study Finds - Huffingtonpost

Achtsamkeitsmeditation kann Angstgefühle abmildern. Das ist schon länger bekannt. Forscher am Wake Forest Baptist Medical Center haben nun Hinweise darauf gefunden, wie diese Wirkung der Achtsamkeitsmeditation, die darin besteht, sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden ohne sie zu bewerten, zustande kommt. Die Achtsamkeitsmeditation verringert offenbar die Aktivität im vorderen Gyrus cinguli (Teil des Limbischen Systems im Gehirn), der für die Kontrolle von Denken und Emotionen verantwortlich ist und erhöht die Aktivität im ventromedialen präfrontalen Cortex, der für die Kontrolle von Besorgnis verantwortlich ist - pts

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Think brain scans can reveal our innermost thoughts? Think again - TheGuardian

Raymond Tallis: Increasing claims for neuroscience – that it can locate jealousy or Muslim fundamentalism – are ludicrous

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Evolution : Was Religion mit Intelligenz zu tun hat - Welt online

Psychologische Experimente hätten gezeigt, erläutert die Autorin, dass die Religiosität des heutigen Menschen ähnlich wie Musikalität zu 40 bis 60 Prozent genetisch bedingt sei. Die Anlage zur Religiosität sei evolutionär erfolgreich gewesen, weil Religiosität auf individueller Ebene helfe, mit den Tiefen des Lebens fertig zu werden und auf kollektiver Ebene größere Kooperativität fördere. Dies habe religiösen Menschen einen größeren Fortpflanzungserfolg beschert. Die für die Religiosität verantwortlichen Gehirnfunktionen seien im Stirnhirn zu finden, in genau den Bereichen, die in der Evolution angewachsen und die auch für die intelligenten Leistungen des Menschen verantwortlich seien. Diese Gehirnfunktionen macht der Autor auch für die Entstehung von Aberglauben verantwortlich. Je unberechenbarer die Welt sei, desto mehr versuche das Gehirn, in zufälligen Ereignissen eine Regelhaftigkeit und somit einen Sinn zu erkennen - pts