Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Englisch | Anthropisches Prinzip | Evolution | Neuer Atheismus | Intelligent Design

Karl Giberson, Ph.D: Intelligent Design's Coffin Is Still Empty - Huffington Post

Totgesagte leben länger. Jedenfalls hat es sich M. Zimmerman zu leicht gemacht, wenn er Intelligent Design für immer beerdigt wissen wollte (s. u.). Karl Giberson benennt 4 Gründe, warum der Sarg in absehbarer Zukunft leer bleiben wird: 1. Es gibt genug komplexes Design, das bisher nicht erklärt ist (aber daran arbeitet die Wissenschaft); 2. die Feinabstimmung des Kosmos; 3. der verbreitete Glaube an einen Schöpfergott; 4. das vehemente Insistieren der neuen Atheisten auf die Inkompatibilität von Evolution und Gottesglaube, das viele, die sich derart vor eine vermeintlich exklusive Alternative gestellt sehen, dann doch auf die Seite der Religion bringt. Und solange die Menschen den Gottesglauben nicht von ID trennen können - wie es ja gerade von den agnostischen Bloggern unterstellt wird -, solange wird der Sarg leer und ID lebendig bleiben - hhp

Erstellt von al | | Anthropologie | Evolution | Ayala | Deutsch

Ursprung des Guten: Die Moral als Nebenprodukt der Evolution - SPIEGEL ONLINE

Wertevorstellungen von Menschen ähneln sich - können sich aber auch unterscheiden. Die Frage ist: Woher kommt die Moral? Francisco Ayala erklärt die Moral zu einem eher zufälligen Nebenprodukt der Evolution. Mit seiner These widerspricht der Evolutionsbiologe aus Irvine vielen Kollegen, die die Entstehung der Moral direkt mit der Evolution erklären. Der informative Artikel verweist auf weitere thematisch benachbarte Artikel und bietet einen guten Einstieg ins Thema. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolutionsmedizin | Evolution

Amphibien-Erbgut: Sind wir nicht alle ein bisschen Frosch? | Wissen | ZEIT ONLINE

Genetiker haben das Erbgut des tropischen Krallenfroschs analysiert. Die Ähnlichkeit zum menschlichen Genom ist frappierend – eine Chance für die Wissenschaft. - Erstaunt hat die Wissenschaftler offenbar nicht nur die Größe des Genoms, sondern auch die ähnliche Anordnung der Gene. So dürfte der Frosch nicht nur Erkenntnisse über Erbkrankheiten eröffnen, sondern auch Lücken im evolutionären Stammbaum schließen helfen - hhp