Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Kosmologie | Galileo Galilei | Deutsch

Der gefälschte Mond - ZEIT Nr. 1 2014

Der Kunsthistoriker Horst Bredekamp feierte aufgetauchte Zeichnungen als echte Werke von Galileo Galilei. Damals eine Sensation, in allen Feuilletons gefeiert. Heute, sagt Bredekamp, "ein Albtraum, der nicht enden will". Der Sternenbote, dessen Wert noch vor Kurzem auf 10 Millionen Dollar geschätzt wurde, hat sich als Fälschung erwiesen. Der Artikel geht der Frage nach, wie das geschehen konnte - al

Erstellt von pts | | Physik | Englisch | Kosmologie

Time Reborn by Lee Smolin; Farewell to Reality by Jim Baggott – review - TheGuardian

Während die aktuelle Physik Zeit überwiegend für eine Illusion halte, sehe Smolin Zeit als eine Realität an. Die gegenteilige Annahme stelle eine logische und metaphysische Sackgasse dar, in die man sich durch die Suche nach einer allumfassenden Welterklärungstheorie hineinmanövriert habe. Diese Idee setze nämlich eine Natur voraus, die von ewigen Naturgesetzen regiert werde. Smolin gehe dagegen von einer kosmischen Selektion aus. Diese habe eine Abfolge durch Schwarze Löcher hervorgerufener Universen (mit unterschiedlichen Naturgesetzen) hervorgebracht, die sich zu solchen Universen wie dem unseren hin entwickeln würde. In einem solchen Szenario müssten die Gesetze der Physik sich im Laufe der Zeit verändern. Bagott seinerseits kritisiere die theoretische Physik, sich in märchenhaften Theorien, wie der String-Theorie, Brane-World-Theorien oder der M-Theorie zu ergehen, die ungesicherte Annahme aufeinander türmen würden, die sich jeder experimentellen Überprüfung entzögen - pts

Erstellt von pts | | Physik | Englisch | Kosmologie

Multiverse-Universe Debate: Cosmologists Weigh One Reality Vs. Many At World Science Festival - Huffingtonpost

Auf dem World Science Festival in New York diskutierten die Physiker Andreas Albrecht, Alan Guth, Andrei Linde und Neil Turok die Frage, ob unser Universum einzigartig oder eines von vielen Universen ist. Der Artikel fasst die Ergebnisse zusammen. Die Existenz von Multiversen sei eine Möglichkeit, die durch die Theorie der kosmologischen Inflation aufgeworfen werde. Diese Theorie gehe davon aus, dass das Universum sich in den ersten Bruchteilen einer Sekunde nach dem Urknall exponentiell, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausgebreitet habe. Bestimmte Bereiche des Universums könnten sich schneller als andere ausgedehnt und so eigene Zeitblasen ausgebildet haben, die sich zu eigenen Universen entwickelt haben könnten. Empirische Beobachtungen hätten die Theorie der Inflation untermauert. Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft spreche nichts gegen die Existenz von Multiversen, zugleich gebe es aber auch keinen Beweis ihrer Existenz - pts