Unsere Diskussionsforen

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.

Würden Sie heute noch von der Seele reden? Was halten Sie von den Ausführungen des Autors?

Fabien Revol plädiert für einen Eigenwert von Biodiversität, ganz unabhängig von der Frage des Nutzens für den Menschen. Zu welchem Schluss kommen Sie?

Was ist Ihre Meinung?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Holger
am 18.06.2023
In okkulten und esoterischen Kreisen ist man der Meinung, dass alles geistiger Natur ist. Als Vorbild gilt in diesen Kreisen Hermes und Thot (Hermes Trismegistos).

"Im Dezember 1908 erschien das unter Esoterikern und Okkultisten populäre Buch Kybalion. In diesem Buch geht es um die Verschmelzung zwischen Thot und Hermes (Hermes Trismegistos). Im Buch Kybalion werden sieben Hermetische Prinzipien genannt. Diese Prinzipien bilden einen Schlüssel, der an die Bedeutungen hermetischer Texte heranführt. Beim Buch Kybalion handelt es sich nicht um materielle Alchemie, sondern um geistige Alchemie. Im Buch wird die Ansicht vertreten, dass das "All" geistiger Natur ist. Die Struktur dieser geistigen Natur wird in den sieben Hermetischen Prinzipien beschrieben, Zitat:

1. Das Prinzip der Geistigkeit: "Das All ist Geist; das Universum ist geistig."

2. Das Prinzip der Analogie (Entsprechung): "Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper." Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen denen im Individuum (Mikrokosmos) – die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt. Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirken sich folglich auch auf die Gesamtheit aus (Magie).

3. Das Prinzip der Schwingung: "Nichts ruht; alles ist in Bewegung; alles schwingt (siehe 5.)."

4. Das Prinzip der Polarität: "Alles ist zweifach, alles ist polar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur in ihrer Ausprägung verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden."

5. Das Prinzip des Rhythmus: "Alles fließt – aus und ein (siehe 3.); alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus."

6. Das Prinzip der Kausalität (Ursache und Wirkung): "Jede Ursache hat ihre Wirkung; jedes Phänomen hat seine Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz; es gibt viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz."

7. Das Prinzip des Geschlechts: "Geschlecht ist in allem; alles trägt sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen."

https://www.mythologie-antike.com/t91-hermes-mythologie-gotterbote-viel-mehr-sehr-komplizierter-typ

Was denken Sie? Sind die Rekonstruktionen von Harald Lesch nachvollziehbar?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Markus Winkler
am 18.12.2023
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Beitrag ist sehr interessant . Macht weiter so. Die Bibel spricht manchmal in Rätseln, aber es ist spannend, sie zu lösen.

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
Markus Winkler

Was löst das Nachdenken über das Universum bei Ihnen aus? Ist es für Sie auch ein Grund zum Staunen?

Wenn es außerirdisches Leben da draußen geben sollte, würde das den christlichen Glauben erschüttern? Was meinen Sie?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Rainer Kirmse , Altenburg
vor 3 Wochen
Astronomie und Theologie
verschränkt mit etwas Poesie.

Friede den Menschen, nah und fern,
dafür steht am Himmel ein Stern.

DER WEIHNACHTSSTERN

Ein heller Stern am Himmelszelt
brachte Hoffnung der ganzen Welt.
Der Weihnachtsstern, in aller Pracht,
leuchtet uns zur Heiligen Nacht.
Ein Stern, gelb wie uns're Sonne,
die uns Wärme schenkt und Wonne.

Wir alle kommen von den Sternen,
wo die Elemente geboren.
Kein Atom in des Kosmos Fernen
geht im großen Zyklus verloren.
So werden in allen Galaxien
Lebenskeime ihre Kreise zieh'n.

Gott ist in uns, in jeglichem Getier,
in toter Materie und sprießender Flur;
in allem, was am Himmel sehen wir,
in des Universums Architektur.
Das Christkind sandte er zur Erde,
dass hier endlich Frieden werde.

Lasst die weißen Tauben fliegen,
Aggression und Hass besiegen.
Dem Blutvergießen ein Ende,
Völker reichen sich die Hände.
Allen Menschen Gerechtigkeit,
Leben in Frieden und Freiheit.

Freude und Glanz zur Weihnachtszeit,
doch daneben menschliches Leid.
Denkt daran, beim Schein der Kerzen,
macht weit auf Türen und Herzen.

Was einst in Bethlehem gescheh'n,
Christen gedenken und versteh'n.
Gott ist für uns Mensch geworden,
verschließen wir nicht die Pforten.

Helfen wir Leuten in der Not,
teilen mit Hungrigen das Brot.
Für Mitbürger ein nettes Wort,
etwas Rücksicht an jedem Ort.

Krisen erschüttern den Globus,
die Politik mehrt den Verdruss.
Wir alle suchen nach dem Sinn,
wo steuert die Gesellschaft hin?

Für unser gedeihliches Streben
muss es Werte und Ziele geben,
den Respekt vor jeglichem Leben.
Mit oder ohne Religion,
Welt ohne Kriege, die Vision.

Rainer Kirmse , Altenburg

Herzliche Grüße aus Thüringen

Fehlen uns ohne Theologie und ohne Naturwissenschaften wesentliche Perspektiven auf die eine Wirklichkeit?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Luise Germann
am 08.06.2022
Danke für diesen fundierten Leitartikel.
Es wird für mich sehr schlüssig aufgezeigt, dass Theologie und Naturwissenschaft aufgrund der vielschichtigen Wirklichkeitserfahrung auf den Dialog verwiesen sind. Der dargelegte Zusammenhang der unterschiedlichen Perspektiven von Erfahrung ermöglicht eine fundierte Zuordnung von naturwissenschaftlicher und theologischer Erfahrung. Interessant finde ich, wie die jeweiligen Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen zusammenpassen, besonders im Blick auf das Wirken des dreieinigen Gottes. Erkenntnistheoretisch aufschlussreich sind die Ausführungen, dass tragfähige Gotteserkenntnis durch die auch geschichtlich greifbare Offenbarung Gottes möglich ist und wo die Unterschiede zwischen tragfähigen und spekulativen theologischen Ansätzen liegen. Genauso hilfreich ist die vorgenommene Einordnung angemessener naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Im Blick auf weitere konkrete inhaltliche Dialogergebnisse, die sich aus beiden Perspektiven für eine ganzheitliche Wirklichkeitserkenntnis ergeben, bin ich gespannt auf das zum Artikel gehörende Buch.