
Unsere Diskussionsforen
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag
Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.
Weitere Diskussionsmöglichkeiten
Ein Grund zum Staunen?
Was löst das Nachdenken über das Universum bei Ihnen aus? Ist es für Sie auch ein Grund zum Staunen?
Brauchen wir eine Astrotheologie?
Wenn es außerirdisches Leben da draußen geben sollte, würde das den christlichen Glauben erschüttern? Was meinen Sie?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Ganzheitliche Wirklichkeitserkenntnis?
Fehlen uns ohne Theologie und ohne Naturwissenschaften wesentliche Perspektiven auf die eine Wirklichkeit?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Luise Germann
am 08.06.2022Es wird für mich sehr schlüssig aufgezeigt, dass Theologie und Naturwissenschaft aufgrund der vielschichtigen Wirklichkeitserfahrung auf den Dialog verwiesen sind. Der dargelegte Zusammenhang der unterschiedlichen Perspektiven von Erfahrung ermöglicht eine fundierte Zuordnung von naturwissenschaftlicher und theologischer Erfahrung. Interessant finde ich, wie die jeweiligen Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen zusammenpassen, besonders im Blick auf das Wirken des dreieinigen Gottes. Erkenntnistheoretisch aufschlussreich sind die Ausführungen, dass tragfähige Gotteserkenntnis durch die auch geschichtlich greifbare Offenbarung Gottes möglich ist und wo die Unterschiede zwischen tragfähigen und spekulativen theologischen Ansätzen liegen. Genauso hilfreich ist die vorgenommene Einordnung angemessener naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Im Blick auf weitere konkrete inhaltliche Dialogergebnisse, die sich aus beiden Perspektiven für eine ganzheitliche Wirklichkeitserkenntnis ergeben, bin ich gespannt auf das zum Artikel gehörende Buch.
Wo wohnt Gott?
Diskussion zum Leitartikel von Ullrich Beuttler
Wo ist Gott für sie heute zu finden? Im Himmel?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Manfred Dengler
am 11.04.2025Was sind Wunder?
Diskussion zum Leitartikel von Hans-Dieter Mutschler
Wie halten Sie es mit Wundern? Sind Wunder möglich? Was is für Sie ein Wunder?
Dein ist die Zukunft
Heino Falcke glaubt an eine Zukunft hier auf Erden und an einen zukünftigen neuen Himmel. Was glauben Sie?
Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:
Eckard Köppel
am 06.12.2021was glaube ich in Bezug auf die Zukunft der Menschheit? Ich engagiere mich seit nunmehr 40 Jahren für den Erhalt der Umwelt. Einige meiner Mitstreiter sind der Auffassung, das hat alles wenig gebracht andere wiederum meinen, wären wir nicht so engagiert gewesen, wäre es noch viel schlimmer. Doch wie sieht unsere Welt aktuell aus? Der CO 2 Gehalt unserer Atmosphäre steigt unaufhörlich an, es gibt ein gigantisches Artensterben, die Weltmeere sind voller Müll und lassen dort die Lebenswelt ersticken. Soll man da noch zuversichtlich sein, wenn nicht mal unsere Kirche sich einen Ruck gibt - wie Roman Herzog es einst formulierte – und sagt, wir wollen ein gutes Vorbild sein. Mit Worten sind wir da ganz nahe dran, doch entscheidende Taten bleiben auf der Strecke. Es fehlt z. B. ein Aufbruch, wie ENERGIEWENDE JETZT, der bis in die kleinste Gemeinde innerhalb weniger Jahre umgesetzt wird.
Die Landesynode vom 15.1.21 hat als Ziel, fossilenergiefreie Gemeinde, formuliert. Ist das wirklich ein Thema in den Gemeinden, wird das ernst genommen, gibt es Anstrengungen das zu verwirklichen? Ich höre schon mal, „die Landessynode kann viel beschließen, aber …“. Solche Haltungen führen nicht zur Zuversicht.
Was glaube ich – um auf meinen ersten Gedanken zurückzukommen – ich glaube, dass alles den Bach runtergeht und unsere Kinder ein ungemütliches Leben auf unserer Erde haben werden, da wir nicht bereit sind zu Handeln und uns zurückzunehmen. Ich engagiere mich trotzdem weiter, weil ich mir von meinen Kindern nach meinem Ableben nicht vorwerfen lassen möchte, „Du Papa, Du hast alles gewusst, was hast Du denn getan?“
Nur der Himmel ist die Grenze?
Andreas Losch fragt, woran wir uns halten sollen: an den Himmel als gegebene Grenze, oder müssen wir in den Weltraum wachsen um das langfristige Überleben der Menschheit zu sichern?


Rainer Kirmse , Altenburg
am 26.12.2025verschränkt mit etwas Poesie.
Friede den Menschen, nah und fern,
dafür steht am Himmel ein Stern.
DER WEIHNACHTSSTERN
Ein heller Stern am Himmelszelt
brachte Hoffnung der ganzen Welt.
Der Weihnachtsstern, in aller Pracht,
leuchtet uns zur Heiligen Nacht.
Ein Stern, gelb wie uns're Sonne,
die uns Wärme schenkt und Wonne.
Wir alle kommen von den Sternen,
wo die Elemente geboren.
Kein Atom in des Kosmos Fernen
geht im großen Zyklus verloren.
So werden in allen Galaxien
Lebenskeime ihre Kreise zieh'n.
Gott ist in uns, in jeglichem Getier,
in toter Materie und sprießender Flur;
in allem, was am Himmel sehen wir,
in des Universums Architektur.
Das Christkind sandte er zur Erde,
dass hier endlich Frieden werde.
Lasst die weißen Tauben fliegen,
Aggression und Hass besiegen.
Dem Blutvergießen ein Ende,
Völker reichen sich die Hände.
Allen Menschen Gerechtigkeit,
Leben in Frieden und Freiheit.
Freude und Glanz zur Weihnachtszeit,
doch daneben menschliches Leid.
Denkt daran, beim Schein der Kerzen,
macht weit auf Türen und Herzen.
Was einst in Bethlehem gescheh'n,
Christen gedenken und versteh'n.
Gott ist für uns Mensch geworden,
verschließen wir nicht die Pforten.
Helfen wir Leuten in der Not,
teilen mit Hungrigen das Brot.
Für Mitbürger ein nettes Wort,
etwas Rücksicht an jedem Ort.
Krisen erschüttern den Globus,
die Politik mehrt den Verdruss.
Wir alle suchen nach dem Sinn,
wo steuert die Gesellschaft hin?
Für unser gedeihliches Streben
muss es Werte und Ziele geben,
den Respekt vor jeglichem Leben.
Mit oder ohne Religion,
Welt ohne Kriege, die Vision.
Rainer Kirmse , Altenburg
Herzliche Grüße aus Thüringen